Über die Liebe

Jeder Mensch fühlt tief in seinem Inneren das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden. Der Heilige Koran und die Überlieferungen des Propheten und der Imame bestätigen dieses Bedürfnis und versuchen, diese natürliche Neigung auf den richtigen Pfad zu lenken. Die Liebe ist ein Geschenk Gottes, welches den Menschen allerdings nur dann seiner eigenen Vervollkommnung näher bringt, wenn sie sich auf ein bestimmtes Ziel richtet. In der islamischen Gesellschaftsordnung wird der Liebe ein hoher Stellenwert beigemessen. Der heilige Prophet Muhammad (s.a.) sagte einst: „Solange meine Anhänger sich gegenseitig mögen, beschenken und gegenseitig Wertsachen anvertrauen, werden sie in Glückseligkeit leben.“ [1]

Die Liebe zwischen dem Ehemann und der Ehefrau

Die Eheschließung ist ein grundlegendes und eines der am meisten angestrebten Bedürfnisse des Menschen. Zweifelsohne hat der Mensch viele physische und geistige Bedürfnisse, die für die Erhaltung und Fortdauer seines Lebens essentiell sind. Eine wichtige Funktion der Ehe ist außerdem die Befriedigung diverser geistiger Bedürfnisse, wie dem Bedürfnis nach innerer Ruhe, Zuneigung, Sicherheit, Respekt und Anerkennung.

Der Heilige Koran nennt als wichtigstes Resultat der Eheschließung die Freundschaft und Liebe und sagt: „Und unter Seinen Zeichen ist dies, dass Er Gattinnen für euch aus euch selber schuf, auf dass ihr Frieden bei ihnen fändet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Hierin liegen wahrlich Zeichen für ein Volk, das nachdenkt“ (Ar-Rum:21). Solange beide Ehepartner einander aufrichtig lieben, wird es im gemeinsamen Zusammenleben zu keinen schwerwiegenden Problemen kommen. Menschen mit einem konstruierten und lieblosen Lebensentwurf können keine Liebe empfinden bzw. schenken.

Der Islam hat die Liebe nicht auf eine sexuelle Ebene beschränkt, sondern sieht die Basis der Liebe und Zuneigung als eine im Wesen verankerte, angeborene und göttliche Gegebenheit an. Die Bewahrung dieser Basis bewirkt, dass Ehepartner ihre gegenseitigen Rechte und Pflichten einhalten und damit den Weg zur Glückseligkeit im Diesseits und im Jenseits ebnen. Aus dem islamischen Verständnis heraus ist es ersichtlich, dass sich die Frau, aufgrund ihrer Wesensart und ihrer natürlichen Bedürfnisse, nach Liebe sehnt. Je mehr sie sich daher geliebt fühlt, desto glücklicher ist sie. Vom heiligen Propheten wird überliefert: „Wenn ein Mann zu seiner Frau ‚ich liebe dich‘ sagt, wird er nie aus ihrem Herzen gelöscht werden.“ [2]

Die Behauptung, dass die Frau lediglich erschaffen wurde, um dem Mann zu dienen, ist mit den Aussagen des Heiligen Koran nicht vereinbar. Der Koran sagt hingegen, dass Mann und Frau füreinander geschaffen wurden: „Die Frauen sind für euch, und ihr für sie (wie) eine Bekleidung“ (Al-Baqara:187). Laut Heiligem Koran finden Ehemann und Ehefrau beieinander innere Ruhe. Hierzu heißt es: „Er ist es, Der euch aus einem einzigen Wesen geschaffen und aus diesem Wesen einen entsprechenden Partner erschaffen hat, damit ihr bei ihm Ruhe findet“ (Al-Araf:189).

Auch das gegenseitige Verständnis für die jeweilige Lebenssituation des Partners und seine Persönlichkeit sind von entscheidender Bedeutung. Werden diese Merkmale vernachlässigt oder außer Acht gelassen, kann das unangenehme Folgen haben. Im folgenden Teil finden Sie einige praktische Tipps, um die Liebe zwischen Ehepartnern innerhalb der Familie am besten zu entfalten:

  • Ehemann und Ehefrau sollen untereinander nicht misstrauisch sein und sich nichts Schlechtes unterstellen.
  • Wenn einem Ehepartner ein Fehler am anderen auffällt, sollten sich beide bemühen, diesen unter der Wahrung des gegenseitigen Respekts und mit entsprechender Sensibilität aus der Welt zu schaffen.
  • Gutes Benehmen und gegenseitiger Respekt tragen dazu bei, die Liebe zwischen den Partnern zu bewahren.
  • Außerdem sind für die Festigung der Liebe zwischen zwei Personen folgende Dinge von Bedeutung: Gegenseitige Hilfe, kleinere aber bedeutende Aufmerksamkeiten, Beachtung der Körperhygiene, Attraktivität und der gegenseitige Dank.

Die Liebe zu den Kindern

Nachdem wir nun erklärt haben, weshalb es notwendig ist, dass zwischen dem Ehemann und der Ehefrau eine Liebesbeziehung besteht, widmen wir uns nun der liebevollen Bindung zwischen Eltern und Kind. Die Liebe der Eltern zu ihrem Kind ist für die emotionale Entwicklung des Kindes unerlässlich. Es ist sehr wichtig, dass sich ein Kind von seinen Eltern angenommen fühlt und die elterliche Liebe zu spüren bekommt. Wenn ein Kind diese Liebe während seiner Kindheit nicht erfährt, wird damit der Grundstein für nervliche Anspannungen und diverse psychische Erkrankungen gelegt. Im Erwachsenenalter führt dieser Zustand zu emotionalen Schwierigkeiten und Frustrationen.

Die meisten Sozialpädagogen sind sich darin einig, dass der wichtigste Grund für eine tiefgreifende Familienkultur und entsprechende familiäre Probleme, ein Mangel an Liebe ist. Im Islam wird die Liebe zu den Kindern sehr betont. Imam Sadiq (a.s.) sagte in diesem Zusammenhang: „Schenkt euren Kindern Liebe und seid gut zu ihnen“, außerdem: „Gott tritt jenem, der sein Kind mit Liebe behandelt, ebenfalls mit Liebe entgegen.“ [3] Auch wenn Liebe das wichtigste in der Erziehung eines Kindes ist und jedes Kind in jedem Alter diese Liebe benötigt, unterscheidet sich die Art des Ausdrucks dieser Liebe bei Babys, Kindern und Jugendlichen. Zum Beispiel ist es angemessen, einem Baby seine Liebe zu zeigen, indem man es küsst und streichelt. Es war auch die Angewohnheit des Propheten Kindern seine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. [4]

Diese Art der Liebesbezeugung sorgt dafür, dass die Wurzeln der Liebe, die Gott in das Innere von Neugeborenen legt, gefestigt werden. Es ist daher empfohlen, dass die Mutter während dem Stillen innerlich beruhigt ist und ihr Baby mit einem Lächeln im Gesicht anschaut. Auch wenn das Kind mit Trockenmilch gefüttert wird, ist es zu empfehlen, das Baby auf den Arm zu nehmen und ihm so Liebe entgegenzubringen. In diesem Lebensabschnitt darf keinerlei Stress und Unruhe an den Säugling weitergegeben werden. Auch der Vater sollte sein Kind auf den Arm nehmen, um es liebevoll zu streicheln. In dieser Zeit spielt das Küssen der Kleinkinder eine wichtige Rolle bei der Befriedigung ihres Bedürfnisses nach Zuneigung. Durch diese Verhaltensweise des Vaters bekommt das Baby Ruhe vermittelt.

In einer Überlieferung erzählt Imam Sadiq (a.s.) folgende Begebenheit: „In der Zeit des Propheten sagte ein Mann: ‚Ich habe mein Kind bisher noch nie geküsst‘. Nachdem der Prophet dies gehört hatte, antwortete er: ‚Dieser Mann zählt meiner Meinung nach zu den Höllenbewohnern.‘“ [5] Vater und Mutter sollten ihrem Kleinkind immer mit Zuneigung begegnen, es auf ihren Schoß setzen und ihm den Kopf streicheln, genauso wie auch der Prophet dies jeden Morgen mit seinen Kindern zu tun pflegte. [6]

Ein weiterer Weg, um Kindern Liebe zu schenken und deren Persönlichkeitsbildung zu stärken, ist die aktive Teilnahme der Erwachsenen am Spiel der Kinder. Diese Vorgehensweise ist sowohl beim Propheten als auch unter den großen Persönlichkeiten des Islam weit verbreitet. Des Weiteren ist es wichtig, Kindern Respekt zu erweisen. Da eigentlich jedes Kind sich selbst gerne mag und im Mittelpunkt sieht, ist es erforderlich, seinen Selbstbestimmungs- und Freiheitsdrang bis zum 7. Lebensjahr zu respektieren und nicht zu unterdrücken. Wird dieser Respekt in jungen Jahren nicht entgegengebracht, kann das später zu psychischen Komplexen führen. Aus genau diesem Grund sagte Imam Reza (a.s.): „Es ist wichtig, sowohl den jungen als auch den älteren Kindern mit Respekt entgegenzutreten.“ [7]

Mit zunehmendem Alter des Kindes verändern sich auch die Erziehungsmethode und die emotionale Bindung. Vom 6. bis zum 12. Lebensjahr sollten sich die Eltern mit der Persönlichkeit ihres Kindes auseinandersetzen. Dabei sollte ihnen bewusst sein, dass in diesem Alter Kontinuität und Ruhe wichtiger sind als alles andere. Sie müssen durch die Herstellung einer aufrichtigen und freundschaftlichen Beziehung zu ihrem Kind die Voraussetzungen für eine konfliktfreie Problemlösung schaffen. In diesem Lebensabschnitt sollten Eltern folgenden Punkten Beachtung schenken:

  • Respekt vor der Persönlichkeit des Kindes
  • Faires Verhalten gegenüber mehreren Kindern
  • Loben des Kindes
  • Angemessene Bestrafung bzw. Aufzeigen der Konsequenzen von unangebrachtem Verhalten.

Es versteht sich von selbst, dass bei Ermutigungen und Bestrafungen weder übertrieben noch untertrieben werden darf. Imam Ali (a.s.) sagte: „Die größte Dummheit eines Erziehers ist es, das Lob und den Tadel zu übertreiben.“ [8] Ab dem 12. bis zum 18. Lebensjahr, in dem die Pubertät für gewöhnlich einsetzt, verändert sich die Situation des Kindes drastisch und die Voraussetzungen einer gelungenen Erziehung werden schwieriger. Während dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass Eltern ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung ihres Kindes legen. Der heranwachsende Jugendliche hat in diesem Alter folgende Bedürfnisse:

  • Das Bedürfnis nach elterlicher Liebe
  • Das Bedürfnis nach Sicherheit und Ruhe
  • Das Bedürfnis nach Respekt und Akzeptanz in der Gruppe
  • Das Bedürfnis nach Unabhängigkeit
  • Das Bedürfnis nach einem konkreten Lebensziel
  • Das Bedürfnis nach Religion und einer Lebensphilosophie
  • Das Bedürfnis nach einer eigenen Identität

Die Liebe gegenüber den Eltern

Der Heilige Koran fordert uns wiederholt dazu auf, unseren Eltern mit Respekt zu begegnen, sie zu ehren und zu lieben. Die Güte zu den Eltern ist so wichtig, dass Gott diese unmittelbar nach dem Aufruf, nur Ihn anzubeten, erwähnt, und zu einer religiösen Pflicht gemacht hat: „Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr Ihm allein dienen sollt. Und zu den Eltern (sollt ihr) gut sein. Wenn einer von ihnen (Vater oder Mutter) oder (alle) beide bei dir (im Haus) hochbetagt geworden (und mit den Schwächen des Greisenalters behaftet) sind, dann sag nicht ‚Pfui!‘ zu ihnen und fahre sie nicht an, sondern sprich ehrerbietig zu ihnen“ (Al-Isra:23).

Des Weiteren sagt der Koran dazu: „[…] Und senke für sie aus Barmherzigkeit den Flügel der Untergebenheit und sage: ‚Herr! Erbarme dich ihrer (ebenso mitleidig), wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein (und hilfl os) war!‘“ (Al-Isra:24). In den Überlieferungen des Propheten und der Imame wird die Liebe gegenüber den Eltern vielfach thematisiert. Beispielsweise wird von Abdullah ibn Masoud folgendes berichtet: „Ich fragte den Propheten, welche Handlung Gott am liebsten ist. Er antwortete mir: ‚Die Verrichtung des Gebets zum frühestmöglichen Zeitpunkt.‘ Ich fragte weiter: ‚Und was kommt danach?‘ Er antwortete: ‚Die Güte gegenüber den Eltern.‘“[9]

Da der Mensch niemals in der Lage sein wird, sich für all die Mühen, die seine Eltern auf sich genommen haben, zu bedanken, sollte er ihnen gegenüber nicht undankbar sein. Wenn er sich ihnen gegenüber gütig zeigt, so sollte er ihnen nicht das Gefühl geben, sie stünden deswegen in seiner Schuld. Der Mensch sollte sich vielmehr bewusst sein, dass er nie in der Lage sein wird, den Eltern jenen Dank entgegenzubringen, der ihnen tatsächlich gebührt. Eine Möglichkeit, seinen Eltern Zuneigung zu zeigen, ist durch gutes Verhalten, welches vor allem in freundlichen Worten und Gesten seinen Niederschlag findet. Über das freundliche Verhalten wird von Imam Sadiq (a.s.) folgendes überliefert: „Schaue deine Eltern niemals mit einem wütenden Blick an.“ [10]

Eine andere Ausdrucksform der Zuneigung gegenüber den Eltern liegt in ihrer Wertschätzung, der Erweisung von Dankbarkeit und dem Gehorsam ihnen gegenüber, was auch zu den Rechten der Eltern und Pflichten der Kinder zählt. Taten zur Respekterweisung gegenüber den Eltern sind beispielsweise Folgende:

  • Ihnen zuhören und ihren Aufforderungen folgen
  • Nicht vor ihnen zu gehen
  • Sich nicht vor ihnen hinzusetzen
  • Seine Wut nicht vor ihnen zu zeigen
  • Die Stimme vor ihnen nicht zu erheben
  • Sie nicht mit Vornamen anzusprechen und sie oft zu besuchen und ihnen Geschenke mitzubringen

Im Islam ist die Liebe gegenüber den Eltern sowohl zu ihren Lebzeiten als auch über ihren Tod hinaus empfohlen und von großer Bedeutung. So kann man nach ihrem Tod für sie um Vergebung bitten, ihre versäumten Gebete nachholen oder ein freiwilliges Gebet für sie verrichten, in ihrem Namen eine Armenspende entrichten, die Pilgerfahrt nach Mekka vollziehen, ihre Schulden begleichen oder für sie ähnliche gottgefällige Taten verrichten.

Die Liebe gegenüber Freunden

Es zählt zu den natürlichen Bedürfnissen jedes Menschen, Freundschaften zu schließen und die Gesellschaft seinesgleichen zu suchen. Freundschaften bringen die Prinzipien menschlicher Moral zur Entfaltung und stiften Einheit zwischen den Menschen. Ein gläubiger Mensch ist dazu aufgefordert, über seine persönliche Sphäre hinauszugehen und sich der Gesellschaft zuzuwenden. Die Beziehung zu anderen Menschen ermöglicht ihm diesen Zugang. Imam Ali (a.s) sagte: „Freunde sind wie eine Seele in mehreren Körpern.“ [11]

Wichtig ist jedoch die Auswahl der Freunde, da diese einen großen Einfluss auf den Menschen haben. Wenn man daher bei der Freundeswahl falsch vorgeht, können sich die schlechten Eigenschaften des Freundes auf der eigene Seele bemerkbar machen. Um herauszufinden, ob jemand ein guter Freund ist oder nicht, sollte man ihn in verschiedenen Situationen begleiten. Dabei sollte man beispielsweise herausfinden, ob er bei Schwierigkeiten zur Seite steht und hilft. Eine andere Möglichkeit, um einen Menschen gut kennenzulernen, ist zu beobachten, wie sich der Betreffende verhält, wenn er wütend ist. Auch eine Reise kann viel über die Persönlichkeit eines Menschen aussagen, da es fast unmöglich ist, sich auf der gesamten Reise zu verstellen und den Schein zu wahren.

Laut Heiligem Koran und Überlieferungen ist das wichtigste und erste Kriterium bei der Freundesauswahl der Glaube. Wer die Liebe zu den Menschen auf dem Fundament der Liebe zu Gott gründet, dem werden seine Freundschaften sowohl im Diesseits als auch im Jenseits von Nutzen sein. Darüber hinaus spielen Wissen und Intelligenz des potentiellen Freundes eine große Rolle. Imam Ali (a.s.) sagte: „Ein wissender Feind ist besser als ein unwissender Freund.“ [12] Weitere Kriterien der Freundeswahl sind die Gottesfurcht und die Frömmigkeit. Ein gottesfürchtiger Mensch ist jemand, der sich der Befolgung göttlicher Gebote und Verbote hingibt und sich entsprechend der göttlichen Ethik verhält.

Aus den bisherigen Ausführungen wird offensichtlich, dass Freundschaften zu geizigen, unehrlichen, verräterischen und unterdrückerischen Menschen, die eigene Wahrhaftigkeit und Rechtschaffenheit gefährden. Folgende Verhaltensweisen stärken Freundschaften: Grüßen, Händeschütteln, Umarmen, gutes Benehmen, Lächeln, gute Umgangssprache, Kundtun der Zuneigung, Bescheidenheit, Respekt, Zuhören, Respektierung der Meinungen des anderen, Entschuldigung bei Fehlverhalten, Vergeltung von Schlechtem mit Gutem, Bewahrung von Geheimnissen, in Schutz nehmen vor anderen, Anleitung und Führung, Beratung und Vertrauen.

Anmerkungen: [1] Bihar-ul-Anwar, Bd 73, H. 43, S. 400. [2] Wassail-al-Schia, Bd. 14, S. 10. [3] Mizan-ul-Hikmah, Bd. 10, H. 32323, S. 699. [4] Mohadschat-ul-Baiza, Bd. 3, S. 366. [5] Wassail-ul-Schia, Bd. 15, S. 202–203. [6] Bihar-ul-Anwar, Bd. 23, S 114. [7] Mostadrak-ul-Wassail, Bd. 2, S. 67. [8] Vgl. Ghurar-al-Hikam. [9] Mizan-ul-Hikmah, Bd. 10, H. 22375, S.709. [10] Ebd., H. 22404, S. 715. [11] Mizan-ul-Hikmah, Bd. 5, H. 10219, S. 296. [12] Ebd., H. 10268, S. 304.