Die Vorstellung der Erlösung in den verschiedenen Religionen

Dr. Ali Movahedian Attar

Die Erscheinung der prophezeiten Erlösung ist eine der Lehren, die in den meisten Religionen und sowohl göttlichen als auch nicht göttlichen Doktrinen gepriesen wird; es existiert fast kein Volk oder keine Gemeinschaft, die nicht an die Erscheinung des Messias glaubt. In der folgenden Untersuchung werden die verschiedenen Arten dieser Vorstellung dargestellt und untersucht.

Die Hauptarten der Prophezetievorstellungen

Auf den ersten Blick kann man die Vorstellung der Prophezeiung in den verschiedenen Kulturen und Religionen in zwei Hauptarten einteilen: Die erste ist die gesellschaftliche Erlösung und zur zweiten Art zählt die individuelle Erlösung, wobei die zweite Art vor allem auf die geistige Erlösung abzielt. Die Prophezeiung der gesellschaftlichen Erlösung selbst kann in drei Bereiche eingeteilt werden; Diese Prophezeiung kann sich nämlich allein der gesellschaftlichen Erlösung (Wohlergehen, Freiheit und soziale Sicherheit) widmen. Sie kann aber auch die Erlösung der Gesellschaft und gleichzeitige Befreiung aller Menschen fordern oder auch gegenüber der Gesellschaft schweigen und nur die Befreiung der Individuen fordern.

Andererseits widmet sich die erlösende Prophezeiung entweder nur dem Wohlergehen und der Mächtigkeit bestimmter Menschen und Völker oder verspricht die Vorherrschaft der Gerechtigkeit und Sicherheit für die gesamte Menschheit. In einer anderen Unterteilung ist die Prophezeiung der Menschen manchmal ein besonderer Mensch und manchmal eine unpersönliche Existenz (Art). Die Kulturen und Religionen, welche die Prophezeiung als Menschen ansehen, schreiben diesem Menschen entweder göttliche Eigenschaften zu oder sehen ihn nur als hervorragenden und besonderen Menschen an.

Nach dieser allgemeinen Vorstellung der Arten widmen wir uns den Merkmalen und Ansichten der prophezeiten Erlösung in einigen Religionen und Kulturen:

Judentum

Im Alten Testament (dem heiligen Buch des Judentums) wird der „Messias“ mit der Bedeutung „von Gott berührt“ als großer Erlöser angesehen. Die Juden wenden diesen Titel bei drei Gruppen an: 1.) die Könige Israels, 2.) die hohen Priester und 3.) einige nicht israelische Könige, wie Kyros, von dem sie glaubten, dass er von Gott auserwählt wurde, um sich der Befreiung des israelischen Volkes zu widmen [1].

Seitdem beschrieb der Titel Christus (gr. Gesalbter, hebr. Messias) eine leidenschaftliche Persönlichkeit, die kommen sollte, um die Herrschaft Israels wieder herzustellen. Nach der jüdischen Überlieferung besitzt dieser Erlöser folgende Eigenschaften: ein auserwählter und von Gott berührter König, ein gerechter Ehrfürchtiger und ein Messiasprophet, der von David abstammt. Der Titel Jesu hatte während der Römischen Besetzung eine fundamentale Bedeutung, so dass viele verschiedene Anwärter zu seinem Empfang erschienen sind. Nach der Meinung der Juden zählt Jesus (a.s.) auch zu den betrügerischen Anwärtern. Laut Historikern haben im ersten Jahrhundert vor Christus bereits Judas, der Galiläer, und nach ihm Theudas die Führung in der Rebellion gegen die Römische Oberherrschaft übernommen. Auch nach Jesus (a.s.) wurde dies fortgeführt.

Nach der jüdischen Auffassung wird die „Herrschaft Gottes auf Erden“ in Jerusalem errichtet, sobald der Messias erscheint. Auf diese Weise erfährt das Judentum eine langjährige und wirkungsvolle Erwartung. Sie bewirkt einen Glauben, der sowohl die persönliche als auch die gesellschaftliche Dimension aller Juden beeinflusst. Die jüngsten jüdischen Trends zeigen eher eine Orientierung an einem zukünftigen Goldzeitalter als am Glauben an der Erscheinung des Messias. Einige jüdische Kreise sehen die Entstehung Israels als den Beginn einer Befreiung seitens Jesu. Andererseits streiten viele weltliche Juden generell jegliche Hoffnung an einen zukünftigen Messias ab [2]. Bei der Einstufung der jüdischen Prophezeiungsvorstellung sollte man vielleicht die Art der Vorstellung der versprochenen Erlösung des gesamten Volkes in eine Zukunft lenken, die das Ziel hat, eine Herrschaft und den Aufstieg des jüdischen Volkes wiederherzustellen, und den Schwerpunkt weniger auf die Erlösung und geistige Befreiung legen.

Christentum

Die Vorstellung der Prophezeiung im Christentum existiert in drei Formen: die erste Form ist dieselbe Vorstellung der Prophezeiung, wie ihn das Judentum aufweist, in der Jesus von Nazareth die Rolle des erlösenden Messias hat und die anhaltende Sehnsucht des Judentums stillt. Mit der zweiten Form, dem Versprechen der Rückkehr Jesu als „Richter über die Welt“ im Jüngsten Gericht, erleben wir eine weitere Art der Prophezeiungsvorstellung. In der dritten Form wird von einem weiteren Ablauf gesprochen, deren Erscheinung von Jesus (a.s.) höchstpersönlich verkündet wurde. Die Christen sehen in dieser Prophezeiung den Heiligen Geist, von dem sie glauben, dass er kurz nach Jesus erschienen ist und immer über die Kirche bestimmt hat.

Bei der ersten Form der erlösenden Prophezeiungsvorstellung im Christentum sollten einige Aspekte reflektiert werden, wobei Jesus in der jüdischen Prophezeiung zum Vorschein kommt: erstens haben die Juden, welche den eigentlichen Anspruch auf dieses Versprechen hatten, niemals diese Behauptung ohne weiteres angenommen. Mithilfe der Tatsache, dass der „prophezeite Messias“ von David abstammen sollte und dem Bezug auf die Psalmen, welche die Wahrscheinlichkeit abstreiten, dass eine Person wie Jesus der Messias sein könnte[3] und dem Beharren darauf, dass der Messias ein König sein sollte und Jesus diese Voraussetzung offensichtlich nicht erfüllt, wollten die Juden die Realisierung dieser Prophezeiung mittels Jesus nicht akzeptieren. Zweitens war der jüdische Messias nicht „Sohn Gottes“, wobei die Christen Jesus von Nazareth als Sohn Gottes und herrlichen Schöpfer vorstellen (Johannes 8:28, 3:13, 1:51), obwohl Jesus (a.s.) sich selbst niemals anders als „Menschensohn“ vorgestellt hat. Der dritte Aspekt ist die Tatsache, dass der Islam als himmlische Religion, welche über sechs Jahrhunderte nach Chr. erschien, mit der Bestätigung, dass Jesus (a.s.) der Messias ist (An-Nisa: 171 und Al-Imran: 45) und dem Versprechen seiner Rückkehr zum jüngsten Gericht, die Bedeutung der christlichen Prophezeiung mit der Rückkehr Jesu akzeptiert hat. Dieser Aspekt ist aus dem Grunde wesentlich, dass hierdurch die christliche Prophezeiungsvorstellung auf einem größeren Gebiet der Welt verbreitet wurde, obwohl der Islam eine davon unterschiedene und beachtliche Prophezeiungsvorstellung darlegt.

Auf diese Weise wird die christliche Prophezeiungsvorstellung vom Jüngsten Gericht von den „rein gesellschaftlichen“ und sogar den „geistig – gesellschaftlichen“ Vorstellungsgruppen ausgeschlossen und den „rein geistigen“ Prophezeiungsvorstellungen zugeordnet. Die christliche Prophezeiung ist „persönlich“, jedoch mit „göttlichen Aspekten“. Die christliche Prophezeiung kann nicht „ethnozentrischen“ Prophezeiungsvorstellungen zugeordnet werden. Weiterhin ist es auch aufgrund der Ideale besser, sie zu den „zukunftsorientierten“ Prophetievorstellungen zu zählen.

Hinduismus

Die Prophezeiungsvorstellung im Hinduismus entwickelt sich mit der Persönlichkeit namens Kalki oder auch Kalkin. Nach dem hinduistischen Glauben besteht die Welt aus vier Zeitaltern, wobei im vierten Zeitalter die Welt mit Unterdrückung und Dunkelheit übersät ist. Die Unreinen dominieren die Welt und das Eigentum der Menschen und Lügen sowie Diebstahl und Bestechung verbreiten sich auf der Welt. In diesem vierten Zeitalter, in dem wir uns nach hinduistischer Auffassung gerade befinden, wird das Dharma (Religion oder universelle Ordnung) nur zu einem Viertel befolgt und drei Viertel davon werden verdrängt[4].

Am Ende einer solch dunklen Ära erscheint der zehnte und letzte Gesandte des Vishnu, der Kalki oder Kalkin heißt, auf einem weißen Ross und mit einem Schwert in der Hand, um der Bosheit und der Unterdrückung ein Ende zu setzen und Gerechtigkeit und Tugend walten zu lassen. Das weiße Ross steht für Kraft und Universalität (das Pferd für Kraft und die weiße Farbe für Universalität, die alle Farben enthält). Er bricht den Yama oder den Tod und siegt über alle gegnerischen Mächte. Kalki besitzt auch „göttliche“ Attribute; er ist ein göttlicher Mann und auf eine Art mit der unendlichen Position Gottes verbunden[5].

Kalkis Eigenschaften werden in den wichtigen und heiligen Schriften wie MahaÎbhaÎrata und PuraÎnas aufgezählt. MahaÎbhaÎrata gehört zu der Zeit von 400 v. Chr. bis 400 n. Chr. Aber die PuraÎna ist im sechsten und siebten Jahrhundert n. Chr. entstanden. Demzufolge ist die hinduistische Prophezeiungsvorstellung eine „persönliche“ und beinhaltet „göttliche Aspekte“. Bezüglich der Funktion zielt sie auf die „Erlösung der Gemeinschaft“ und trägt die Verantwortung für eine „geistige – gesellschaftliche“ Mission. Aus diesem Grund und auch aufgrund von oberflächlichen und persönlichen Besonderheiten weist sie eine verblüffende Ähnlichkeit mit der islamischen Prophezeiung (Mahdi (a.s.)) auf. Die erlösende Prophezeiungsvorstellung im Hinduismus ist keinesfalls „ethnozentrisch“ und ist im Bezug auf die rassenfixierte hinduistische Religion vollkommen „universal“.

Buddhismus

Die Vorstellung der erlösenden Prophezeiung im Buddhismus wird mit dem Konzept des Maitreya offenbart. Maitreya kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Liebe“. In der buddhistischen Theologie sieht man ihn als fünften Buddha, den letzten Buddha auf der Erde an, der noch nicht erschienen ist, aber kommen wird, um alle zu erlösen. In den buddhistischen Darstellungen zeigt man ihn in Form eines sitzenden Mannes, der aber jederzeit bereit ist, aufzustehen, so dass dies seine Bereitschaft zum Aufstand symbolisiert!

In der MahaÎvansa, die sich auf die sri-lankische Geschichte bezieht, wird der Tag mit den Vorfällen in Bezug auf den Maitreya- Aufstand deutlich beschrieben: 5000 Jahre nach dem letzten Buddha verändert sich das Leben so, dass sogar das Durchschnittsalter der Menschen 1000 Jahre beträgt. Mit dieser langen Lebenserwartung und der geeigneten Basis für die Lehren des Buddha wird ein Cakravartin oder ein „Leitender“ erscheinen. Er bringt den Menschen Wohlergehen und Wohlstand und fördert die Lehren des Buddha. Sobald ein solches himmelsähnliches Klima erlangt ist, erscheint Maitreya aus dem Himmel (Tushita) und vollendet seinen eigenen Buddha.

Aus diesem Grund stellt die buddhistische Erlösungsprophezeiung eine „persönliche“ Erlösung dar und verfolgt offensichtlich keine gesellschaftlichen Ziele. Daher kann man die buddhistische Erlösung als „rein geistige“ Erlösung sehen. Sie ist eine persönliche Prophezeiung mit „menschlichen – göttlichen“ Eigenschaften. Sie kann vielleicht der „universalen“ Erlösung zugeordnet werden, da sie keinem besonderen Volk oder besonderen Menschen Beachtung schenkt. Die buddhistische Vorstellung ist „zukunftsorientiert“, verdrängt jedoch nicht die Wiedergeburt und die Verbreitung vergangener Lehren.

Zoroatrismus [6]

Bei dieser Religion ist das Thema der erlösenden Prophezeiung mit der Bedeutung des Saoshiant verknüpft. Saoshiant stammt von „su“ mit der Bedeutung „Vorteilbringer“. Diese Bedeutung bezieht sich generell auf Personen, die nacheinander bei den Jahrtausendwenden erscheinen, um das Schlechte zu besiegen und die Welt zu bereinigen. Die wichtigste ist die letzte Person. Zurzeit besteht die Vorstellung der erlösenden Prophezeiung unter den Zoroastriern als eine bedeutende und weit gefächerte Lehre. In der jüngsten zoroastrischen Tradition verbindet man diese Lehre mit der Lehre über das Jenseits, so dass die Erscheinung des Erlösers mit den Vorfällen des jüngsten Gerichts zusammenfällt. Angeblich tritt das jüngste Gericht zur selben Zeit auf ein und derselben Welt auf und die Vorfälle jener Welt saugt das Universum wie eine Erneuerung auf [7].

Dementsprechend gehört die zoroastrische Vorstellung der erlösenden Prophezeiung zu den „Gemeinschaft erlösenden“ Prophezeiungen, da sie von einem Aufstand gegen das Böse, Lügen und Unaufrichtigkeit spricht und eine Zukunft verspricht, in der alle Menschen gleichzeitig Erlösung und Wohlstand erlangen. Außerdem kann man die zoroastrische Prophezeiung nicht als „rein gesellschaftliche“ Erlösung sehen, da diese Prophezeiung auch auf die Geistigkeit der Menschen eingeht, wobei sie diese Geistigkeit auch zur Erlangung der Ruhe und Sicherheit benötigen. Des Weiteren ist die zoroastrische Prophezeiung wie die islamische, hinduistische, buddhistische und christliche eine „universale“ und keine „ethnozentrische“ Prophezeiung. Außerdem ist die zoroastrische Prophezeiungsvorstellung „vergangenheitsorientiert“ und beschäftigt sich andauernd mit der Regeneration der glanzvollen und fröhlichen Vergangenheit[8].

Bei der letzten Betrachtung zählt man die zoroastrische Vorstellung der Prophezeiung zu einer durchaus „persönlichen“ Vorstellung. Eine Person, die nicht wie Jesus mit den Christen von der Göttlichkeit profitiert, sondern lediglich eine mythische zoroastrische Person ist, erblickt nach 3000 Jahren im Leib ihrer jungfräulichen Mutter auf eine wunderbare Art das Licht der Welt, um geboren zu werden, zu kämpfen und zu siegen.

Daoismus

In der chinesischen Kultur gehört auch Daoismus zu den vielen verschiedenen Weltanschauungen. Mit dem Unterschied, dass der Daoismus klarere Vorstellungen von der Erlösung und der erwarteten Prophezeiung aufweist. Lao-Tzu, Gründer des Daoismus (6. Jhd. n.Chr.) bezeichnete sich selbst als erlösenden Gründer, was darauf schließen lässt, dass im Daoismus eine Basis für eine Prophezeiungsvorstellung besteht [9]. Andererseits steht in der Schrift Shang-Ching Hou-Sheng Tao Chün Ligh-Chi (Das Leben des Heiligen der Apokalypse und dem Schöpfer des Glaubensbekenntnisses), dass Li Hüng erscheinen wird, um eine neue Welt zu erschaffen, in der die Auserwählten unter der Herrschaft des „Heiligen der Apokalypse“ leben werden [10].

Wenn man die Bedeutung dieser Aussage richtig versteht, ist der „Heilige der Apokalypse“ wahrhaftig ein Beweis für die Versprechung über die Erscheinung einer perfekten und Vollkommenheit schenkenden Persönlichkeit, die geistige Vollendung, politischen und gesellschaftlichen Aufstieg verleiht. Die Prophetievorstellung im Daoismus hat sich mit der Zeit erweitert. In der Táng-Dynastie (618 – 905 n.Chr.) wurde die Vorstellung der erlösenden Prophezeiung mit der Askese erweitert [11].

Ein weiterer Beweis für den Glauben an die Prophezeiung im Daoismus ist die Erscheinung und Äußerung trügerischer Propheten und anwärtender Befreier in der Geschichte dieser Weltanschauung [12]. Bezüglich der Art der Prophetievorstellung in China ist folgendes anzumerken: Die chinesische Prophezeiung ist „gemeinschaftserlösend“, da sie gleichzeitig die gesellschaftliche und geistige Erlösung und Vollendung verspricht. Man kann dieser Prophezeiung keine „ethnozentrischen“ Eigenschaften zuweisen, sondern eher eine „weltübergreifende“ Botschaft. Schließlich ist die daoistische Prophezeiungsvorstellung „persönlicher“ Natur, da Li Hüng eine Person ist, die erscheinen wird, um die Herrschaft des „Heiligen der Apokalypse“ zu errichten.

Die Prophetievorstellung im Islam

Im Qur’an gibt es viele Verse bezüglich der Wahrhaftigkeit göttlicher Herrschaft (At-Tauba: 32) mit dem Versprechen, dass die Welt den Gottesfürchtigen gehören wird und Gott seine Religion durchsetzen wird und die Angst der Gottesfürchtigen in Sicherheit und Ruhe umwandeln wird (An-Nur: 55 und Al-Qasas: 5 und 6) und auch, dass die rechten Geschöpfe Gottes die Welt erben werden (Al-Anbiya: 105). Obgleich die islamischen Erzählungen und Überlieferungen bei der Richtigkeit und Unanfechtbarkeit der mahdianischen Lehre eine essentielle Rolle spielen, kann die grundlegende Bedeutung dieser Qur’anverse bei der Bildung erlösender Prophezeiungslehren und der Basis ihrer Vorstellungen nicht ignoriert werden. Wenn man von den unterschiedlichen Interpretationen und der geschichtlichen Ansichten dieser Verse absieht, sind es die Größe dieser Verse, die endgültige Tradition und das erkenntliche Versprechen Gottes, welche den rechtgeleiteten Gottesfürchtigen Erfolg verleihen und deren beachtliche Religion etablieren.

Von dieser Größe kann die Verwirklichung einer Art politisch-gesellschaftlicher Erlösung für das Überleben einer beständigen, sicheren und transzendenten Religion abgeleitet werden. Dies ist zwar weit von einer vollkommenen Überzeugung von der Prophezeiung entfernt, symbolisiert jedoch den verbreiteten Glauben der Muslime an die Prophezeiung des jüngsten Gerichts. Um die Echtheit und Gültigkeit der mahdianischen Lehre im Islam zu prüfen, ist es notwendig, abgesehen vom Qur’an, die Quellen dieser Lehre in den prophetischen Überlieferungen zu suchen. Nach einer kritischen Untersuchung gültiger Quellen gibt es vom islamischen Propheten 338 Überlieferungen zum „prophezeiten Mahdi“, von denen mindestens 46 Erzählungen hinsichtlich der Überlieferungsforschung genügend wissenschaftliche Qualitäten aufwiesen, sodass sie sozusagen als „korrekt“ eingestuft wurden[13].

Zweifellos spiegelt diese Anzahl der Überlieferungen zum „Mahdavismus“ nicht nur die Echtheit und Bedeutung dieser Lehre im Islam wider, sondern ordnet den Islam diesbezüglich als eine der wichtigsten Religionen ein, welche sich mit der Erlösung befassen. Wenn man diese 46 prophetischen Überlieferungen mithilfe von Toleranz zumindest innerhalb aller islamischen Abzweigungen als gemeinsam anerkennen würde, könnte man deren Inhalte sogar als gemeinsamen Fakt der islamischen Mahdavismuslehre ansehen. Insgesamt geht aus diesen Überlieferungen Folgendes hervor:

  • Der Name des Prophezeiten des jüngsten Gerichts ist der Name des Propheten;
  • Er gehört zur Familie des islamischen Propheten (a.s.);
  • Er stammt von Fatima (a.s.) ab;
  • Er hat eine ausgeprägte Stirn (اجلی الجبهه) und eine längliche Nase (أقنی الانف);
  • Vor seiner Erscheinung wird die Welt von Unterdrückung und Ungerechtigkeit ergriffen, aber er wird sie mit Gerechtigkeit und Solidarität erfüllen;
  • Jesus, Sohn der Maria, wird vom Himmel erscheinen und hinter ihm beten;
  • Die Menschen werden ihm in der großen Moschee in Mekka die Treue versprechen;
  • Er wird sieben, acht oder neun Jahre lang regieren;
  • Mit seiner Ankunft nimmt der Segen auf der Welt zu, die Vierbeiner vermehren sich und die Menschen erlangen Seligkeit und Wohlstand;
  • Er kommt zum jüngsten Gericht und der jüngste Tag wird nicht vor seiner Ankunft anbrechen;
  • Die Anzahl seiner Jünger wird die Anzahl der Krieger des Badr[14];

Diese dokumentierten Informationen religiöser Ressourcen sind das Mindeste, welches unter allen Muslimen bezüglich des prophezeiten Mahdi erwähnt wurde. Es ist jedoch wichtig, dass sie unter Nachsicht gegenüber einigen kleinen Unstimmigkeiten zu unterschiedlichen Auffassungen innerhalb der großen islamischen Gruppierungen, wie Schiiten und Sunniten, geführt hat.

Die umfangreichen Überlieferungen bezüglich der Erscheinung des Mahdi haben zu unterschiedlichen Resonanzen innerhalb der islamischen Religionsgruppierungen geführt. Wenn man sich in dieser Angelegenheit einen Überblick verschaffen möchte, ist es sinnvoll, die Ansichten zweier islamischer Hauptgruppierungen, also die sunnitischen und schiitischen Ansicht, diesbezüglich zu betrachten:

Sunnitische Ansicht:

Man kann nicht behaupten, dass die mahdavische Lehre unter den Sunniten zu einem sichereren, wichtigen und, fachlich gesehen essentiellen Religionsbestandteil gezählt wird. Andererseits bestreiten sunnitische mündliche Überlieferungen diese Lehre nicht, sondern erinnern sogar in zahlreichen Angelegenheiten daran. Neben den wichtigen und gültigen Zeugenwie Sonan Termezi, Sonan Abi Davoud, Mostadrak Sahiheyn, Mosnad Ibn Hanbal und Sonan Ibn Majeh gibt es zahlreiche Werke sunnitischer Geistliche, welche die mahdavische Lehre anerkannt und zitiert haben [15].

Dennoch erscheint diese Lehre im Sahih Moslem und Sahih Bokhari (zwei gültige Hauptquellen der Sunniten) nicht explizit und viele sunnitische Geistliche, wie Ghazali, vermeiden es sogar darüber zu diskutieren, wobei die Ursache für diese Maßnahme eher mit der Angst vor aufwühlenden Gefühlen und dem Ausbruch einer Revolution in der Gesellschaft zu tun hat als mit dem Zweifel am Grundsatz dieser Überzeugung. Abgesehen davon findet man viele zeitgenössische sunnitische Wissenschaftler, welche über die mahdavische Lehre geschrieben und diese anerkannt haben. Hierzu gehören: Scheich Nasereddin Olbani, ein Schriftsteller der hebräischen wissenschaftlichen Vereinigung in Damaskus, Scheich Abdolmohsen Ben Hamdolebad, Mitglied der Fakultätskommission der islamischen Universität Medina, Dr. Ahmad Mahmoud Sabahi, Philosophielehrer an der Literaturfakultät der Universität Alexandria; Saeid Ayoub, ägyptischer Denker und Autor des Buches «عقیدة المسیح فی الادیان »; Mohammad ibn Ahmad ibn Esmaeil, Autor des Buches المهدی حقیقة لاخرافه. Er weist eine Liste mit 60 Personen, unter denen alte und zeitgenössische Geistliche aufgeführt sind, auf, die bezüglich der Akzeptanz der mahdianischen Überzeugung gesprochen oder Überlieferungen zitiert haben. Ein weiterer Zeitgenosse ist Dr. Mohammad Bayoumi, Dozent der Ethikfakultät der Universität Alexandria. Er erwähnt zwölf Bücher sunnitischer Geistlicher, die über den prophezeiten Mahdi geschrieben haben.

Selbst wenn es unter den sunnitischen Wissenschaftlern Unstimmigkeiten bezüglich des Mahdavismus gibt, ist die Anerkennung der Lehre unter den Sunniten doch wesentlich stärker als deren Ablehnung. Dies ist aufgrund der stichhaltigen Überlieferungen der Fall, welche die Lehre bekräftigen. Es ist anzumerken, dass trotz der Annahme der Kernüberzeugung des Mahdavismus seitens der Sunniten viele von ihnen Mahdi nur als Kalifen oder gerechten Führer der Muslime, abstammend vom Propheten (a.s.) und Fatima (a.s.), sehen, der zukünftig auf konventionelle Weise geboren wird und Gerechtigkeit und Religion auf der ganzen Welt verbreitet. Natürlich akzeptieren und glauben die Sunniten aufgrund der vielfältigen Überlieferungen auch an die Rückkehr von Jesus, das Ende des Antichristen und das Beten von Jesus Christus hinter und unter religiöser Führung von Mahdi. Deswegen kann man Lehren wie „die Abwesenheit“ und „die Imamat“ des Mahdi in den ganzen Jahren und die Tatsache, dass er der Sohn des Imam Hassan Askari (a.s.) ist, nicht präzise der sunnitischen Glaubensvorstellung zuordnen, wobei man auch nicht behaupten kann, dass die Sunniten überhaupt nicht daran glauben würden.

Schiitische Ansichten:

Die Schiiten widmeten ihre Aufmerksamkeit mehr als alle anderen islamischen Religionsgruppierungen der Lehre des Mahdavismus. Man könnte sagen, dass der Glaube an die Erscheinung Mahdis, der von der prophetischen Familie abstammt, unter vielen Schiiten zu einer Säule ihres Glaubens gehört, an der sie festhalten. Die Zwölferschiiten glauben daran, dass „Mahdi“ der zwölfte Imam aus der Imamreihe ist. Somit wird auch ihm alles, was einem „Imam“ zusteht, zugesprochen. Nach Ansicht der Zwölferschiiten ist der „Imam“ Nachfolger des Propheten (a.s.) und führt die Botschaft und Religion weiter. Abgesehen davon ist er der „Beweis Gottes“. Dies bedeutet, dass seine Reden göttlich und ebenso seine Eigenschaften göttliche Eigenschaften sind. Sein Wissen und seine Weisheit sind unbegrenzt und keine Frage wird ihn aus der Fassung bringen. Anhand dieser Eigenschaften kann man den „Imam“ (a.s.) erkennen [16].

Der Imam ist „Besitzer der Zeit“. Dies bedeutet, dass er in seinem Zeitalter und zu seiner Zeit derjenige ist, der hinsichtlich Wertvorstellungen menschlicher Eigenschaften an der Spitze der Menschheitspyramide stehen wird. Er ist auch „Besitzer aller Handlungen“, so dass im kosmischen Wirkungskreis das innere Gesetz und die Ehre aller Lebewesen in seiner Macht stehen. Deswegen und auch wegen der Tatsache, dass er der „Beweis Gottes“ auf Erden ist, wird kein Augenblick ohne seine Anwesenheit auf der Erde vergehen [17]. Abgesehen von den Eigenschaften, welche der prophezeite Mahdi aufgrund des „Imamtitels“ hat, besitzt er noch weitere Eigenschaften aufgrund der erwarteten Prophezeiung. Die Überlieferungen bezüglich dieser Vorstellungen der Zwölferschiiten wurden von Mohammad Ben Ebrahim Nomani (10. Jhd. n.Chr.) im Buch Al-Gheybah (الغیبة), von Ibn Babuyeh († 991 n.Chr.) im Buch Ekmal-o-Din (اکمال الدین) und von Scheich Tusi († 1068 n.Chr.) im Buch Al-Gheybah (الغیبه) ausführlich dokumentiert und zusammengetragen.

Nach diesen Überlieferungen ist er der Sohn des elften Imams der Zwölferschiiten, Imam Hassan Askari. Er ist im Jahre 255 des Mondkalenders, gleichzusetzen mit dem Jahre 865 n. Chr., auf die Welt gekommen und wurde nach dem Tod seines Vaters aufgrund des Anordnung und Befehl Gottes von den Blicken verborgen. Während seiner ersten Abwesenheit, die kurz war, kannten einige auserwählte Schiiten seinen Aufenthaltsort. Während seiner zweiten Abwesenheit, die lange sein wird, kennt niemand seinen Aufenthaltsort. Die früheren Imame haben seine Abwesenheit bereits angekündigt, um die Schiiten darauf vorzubereiten,[18].

Daher gehören die Lehre der Abwesenheit und die „Erwartung der Erlösung“ zu den wichtigsten Lehren der Zwölferschiiten. Aufgrund dieser Lehren werden die Geduld während der Abwesenheit des Imams und der Widerstand gegen die Zweifel und Bedenken, welche die Gläubigen bedrohen, einerseits eine große Tugend und andererseits eine schwere Prüfung sein, in welcher die wahren Gläubigen erkannt werden. Hinsichtlich der schiitischen Überlieferungen ist die „Erwartung“ auch ein großes Gebet in der schiitischen Kultur. Die Abwesenheit des Imams bedeutet jedoch nicht, dass er sich von dem materiellen und emotionalen Schicksal der Menschen getrennt hat. Die Menschen werden generell und seine Anhänger speziell von seinem Segen und seiner Leitung profitieren, wie auch die Menschen bei einem Gewitter trotzdem die Vorteile der Sonne erfahren. Aus schiitischer Sicht wird es vor dem Aufstand des Mahdis (a.s.) einige Geschehnisse geben.

Zu diesen Vorfällen gehören unter anderem die Verbreitung von Krankheiten, der Anstieg der Lebensunterhaltskosten und die Verbreitung von Unterdrückung und Zwang auf der Welt. In gültigen schiitischen Überlieferungen sind auch besondere Vorfälle erwähnt worden. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um gerechtfertigte und ungerechtfertigte Aufstände, die vor der Erscheinung und der Annäherung des Aufstandes von Mahdi erfolgen werden. Unter den gerechtfertigten Aufständen sind drei berühmt: erstens der Aufstand von einer Person namens „Yamani“, der von Yemen ausgeht. Zweitens der Aufstand einer Person namens „Seyed Khorasani“, der mit einem Heer mit schwarzer Flagge von Khorasan aus einen Aufstand startet. In Überlieferungen steht, dass einige Personen aus der Gefolgschaft des Verborgenen unter ihnen sind. Drittens der Aufstand des „Nafse Zakieh“, der mit einigen Rechtschaffenen einen Aufstand macht und dabei stirbt.

Zu den ungerechtfertigten Vorfällen und Aufständen, die von gültigen Überlieferungen als Vorfälle kurz vor dem prophezeiten Aufstand angekündigt wurden, gehört ein Aufstand einer Person namens „Sofyani“, der von Damaskus aus einen Aufstand plant, neun Monate herrschen wird und ein Heer mit dem Ziel der Bekämpfung Mahdis aufstellt, das aufgrund eines Wunders Gottes in den Erdboden sinken wird. Ein anderer ist „Dajjal“, der mit einem seltsamen Aussehen erscheint, aber schließlich von Imam Mahdi (a.s.) besiegt wird [19].

Es ist zu erwähnen, dass einige muslimische Denker diese Vorhersagen über ihre Reden hinaus verständlich gemacht und Personen wie Sofyani und Dajjal als hinterlistige und betrügende Menschen oder korrupte Kultursysteme angesehen haben [20]. Ein nennenswerter Aspekt ist die Tatsache, dass nach schiitischen Auffassungen alle Menschen und Völker mit dem Aufstand Mahdis (a.s.) zum Islam übertreten werden; Nomani zitiert in seinem Buch der Abwesenheit eine Überlieferung, nach der „bei dem Aufstand des Verborgenen einige Menschen, von denen man glaubte, sie seien seine Anhänger, sich von ihm entfernen und andere Menschen, welche die Sonne und den Mond anbeteten, ihm folgen werden“ [21].

Er wird überall auf der Welt siegen. 313 Personen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt werden sich ohne dass ihnen ein Versprechen gemacht oder in Aussicht gestellt wurde versammeln und zu seinen besonderen Anhängern gehören. Er wird die Welt mit Gerechtigkeit füllen, die Weisheit der Menschen wird mit seiner Existenz vollkommen werden und die Welt wird durch seine Anwesenheit sicher sein. Auch finanziell gesehen werden alle Menschen in Wohlstand leben und die Erde wird ihre verborgenen Schätze zeigen. Zu den Vorfällen bezüglich der Erscheinung Mahdis gehört auch die Erscheinung von Jesus, der vom Himmel herab gesandt wird. Aus islamischer Sicht ist der Prophet Jesus (a.s.) nicht gestorben, sondern zum Himmel aufgefahren. Jesus wird unter Mahdis Imamtum hinter ihm beten und sein Anhänger sein.

Das letzte Thema bezüglich der Prophezeiungsvorstellung der Zwölferschiiten ist die Präsenz des Glaubens daran unter den Menschen. Im Iran, in dem die Mehrheit zu den Zwölferschiiten zählen, existiert und besteht der Glaube an „Mahdi“ und seine Erwartung in unterschiedlichen Formen. Zu der wichtigsten Form zählen die Zeremonien und Geburtsfeiern, welche jährlich zum 15. Schaban [22] veranstaltet werden. Dieser Feiertag wird als sein wichtigster Feiertag angesehen und in einem großen Umfang veranstaltet.

Die Arten der islamischen Prophezeiung

Die islamische Prophezeiung (Mahdi) ist im Grunde eine „persönliche“ Prophezeiung, da es sich um eine bestimmte Person handelt, die erscheint und eine gerechte Herrschaft aufbauen wird. Man sollte ihn aber als einen „menschlichen Prophezeiten“ ansehen und nicht wie beim Messias unter den Christen, der als „göttlich“ angesehen wird. Hinsichtlich der Funktion sollte man den prophezeiten Mahdi im Gegensatz zur prophezeiten individuellen Erlösung zu den „gemeinschaftlichen Erlösern“ zählen. Nach der Auffassung der Zwölferschiiten ist Mahdi auch der innere Leiter der Suchenden, so dass er auch die Suchenden zur Erfüllung sowie letztendlich auch zur vollkommenen Erkenntnis führen wird. Aus diesem Grundwird er mit jedem einzelnen Menschen in Kontakt und Verbindung treten.

Nach sunnitischen Ansichten und der Auffassung meisten schiitischer Gruppen hat Mahdi eher eine gesellschaftliche Funktion, wobei die Zwölferschiiten daran glauben, dass er nicht nur ein „gesellschaftlicher Erlöser“ und nur „geistig“ ist, sondern dass er mit seiner Erscheinung und seinem Aufstand neben der Erfüllung mit Gerechtigkeit, Sicherheit und Wohlstand auch noch das Recht zum Vorschein bringen und die Weisheit der Menschen vervollkommnen wird. Tatsächlich wird er die Bedingungen für Religiosität und ein einheitliches Leben schaffen. Daher ist er ein „gesellschaftlicher geistiger Erlöser“. Die Betonung dieser Eigenschaft von „Mahdi“ könnte man eigentlich den Zwölferschiiten zuschreiben.

Hinsichtlich des Bereiches der Erlösung von Mahdi kann man zweifellos sagen, dass er kein „ethnozentrischer“ Erlöser ist und an die Erlösung der gesamten Menschheit denkt. Obwohl er den Islam verbreitet, wird es von ihm ein Werk geben, des gleich eines prophetischen Beginn seine seltene Weisung aufzeigen wird, so dass man ihn als „zukunftsorientierte Prophezeiung“ einstufen und innerhalb der zukunftsorientierten Prophezeiungen zu den „Endprophezeiungen“ zählen kann.

Literatur: 1. Der Heilige Qur’an. 2. Aliasghar Mostafavi, Andische Iranian Darbareye Mooude Akher Al-Zaman, Verlag Neda, 1981, Teheran. Veronica Ions, übersetzt von Jalal Farrokhi, Indian Mythology, Bounty Books: 2004, London. Subhi Al Hamwi, Wörterbuch des christlichen Glaubens, Orient House, Beirut. Ahamd, Mooude Enjil, Ayatollah J. Sobhani, Verlag Tuhid 1981. Al-Mahdi Almontazar fi Zau Al-Ahadis, Abdolazim Albastaoui, Verlag Dar Ibn- Hazm,Beirut 1999. Mahdi Faghieh Imani, Al-Imam Al-Mahdi Enda Ahl Assonah, Verlag Al-Majma Al-Alami, 1997. Al- Gheybah, Scheich Tusi, Najaf Al- Gheybah Nomani, Verlag Al-Alami,1983, Beirut 10. Kamal Ul-Din wa Tamam Al- Nemah, Scheikh Al- Sadugh, Verlag Dar Al-Kotob Al-Islamiyah Ayatollah Makarem Shirazi, Mahdi Enghelabi Bozorg, Verlag Hadaf, Qom Mircea Eliade, TheEncyclopedia of Religion, Macmillan: 1993, New York Ingrid Fischer-Schreiber, The Rider Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion: Buddhism, Taoism, Zen, Hinduism, Rider Books: April 1996, auch veröffentlicht von Shambhala Merriam Webster, Encyclopedia of World Religions John R. Hinnells, A New Handbook of Living Religions, Blackwell Publishers, 1997 Margaret and James Stutley, a Dictionary of Hinduism, Routledge and Kegan, 1985 Richard Landes, Encyclopedia of Millenialism and Millenial Movements, Routledge 2000 The Oxford Encyclopedia of the Islamic World, Oxford University Press, 1995 [1] Subhi Al-Hamwi, Wörterbuch des christlichen Glaubens. [2]Lavinia and Dan Cohn-Sherbok, Messiah in A Popular Dictionary of Judaism, Revised Edition, Curzon: 1997. [3]Mircea Eliade, Messianismus in The Encyclopedia of Religion, Macmillan: 1993, Vol. 8, New York. [4]Veronica Ions, übersetzt von Jalal Farrokhi, Indian Mythology, Bounty Books: 2004, London, S. 2-41 und 26-125. [5]Ingrid Fischer-Schreiber, Kalki in The Rider Encyclopedia of Eastern Philosophy and Religion: Buddhism, Taoism, Zen, Hinduism, Rider Books: April 1996, auch veröffentlicht von Shambhala. [6]Hier wurde die Bezeichnung Zoroatrismus verwendet und nicht wie üblich Zarathrustismus, um keine Verwechslung mit Nietzsches Philosophie hervorzurufen. [7]Aliasghar Mostafavi, die Vorstellung der Iraner von der prophezeiten Apokalypse, S. 109. [8] Ebd., S. 170. [9]Mircea Eliade, The Encyclopedia of Religion, V.14, p. 310. 320. [10]The Encyclopedia of Religion, Vol. 14. [11]Encyclopedia of Religion, Vol. 14, p. 310. [12]Lao – Chün gin – sung chieh – ching in The Encyclopedia of Religion, Vol. 14. [13]Abdolazim Albastaoui, Al-Mahdi Almontazar fi Zau Al-Ahadis , S. 355. [14] Ebd., S. 386. [15] Mahdi Faghieh Imani, Al-Imam Al-Mahdi Enda Ahl Assonah, S. 155. [16] Nomani Buch Al-Gheybah, Teil «ما یعرف به علیه السلام». [17] Usul Al-Kafi,Ketab Ul-Hojah, Teil «اَنّ الارض لاتخلو من الحجّة». [18] Ayatollah Safi Golpayegani, Montakhab Ul-asar, S. 439. [19] Montakhab Ul-asar,S. 454; Kamal Ul-din, Band 2, Bihar-ul-Anwar, Bände 52 und 53. [20] Ayatollah Makarem Shirazi, Mahdi Enghelabi Bozorg, S. 193 bis 201. [21] Nomani, Al-Gheybah, S. 217. [22] Schaban ist der Name des 8. Monats im Islamischen Kalender. Der Vormonat ist Radschab, der Folgemonat ist der Monat Ramadan.