Die Position des Rationalismus im Islam

Zu den wichtigsten Eigenschaften des Islam zählen die Vernunft und die Rationalität. Die islamische Religion versucht die Menschheit zu lehren, dass sie selbst denken und verstehen und von ihrem Verstand Gebrauch machen soll. Der Verstand, die Vernunft, die Besonnenheit, das Denken und die Rationalität führen den Menschen mit der Unterstützung der Offenbarung zum Weg der Rechtleitung. Denn es ist der Verstand, der von Gott als Beweis [1] und innerer Wegweiser jedem Menschen gegeben wurde. Daher ist aus der Sicht des Islams, der Verstand die beste Schöpfung Gottes. Von Imam Baqir (a.s.) wird überliefert: „Als Gott den Verstand schuf, sprach Er ihn an und rief ihn zu Sich. Als er zu Ihm kam, gab Er ihm die Anweisung, zurückzukehren – und er kehrte zurück. Dann sagte Gott: ‚Bei Meiner Herrlichkeit und Erhabenheit! Ich habe nichts erschaffen, was Mir lieber ist als du. Diejenigen, die Ich liebe, werden dich vollständig erhalten. Wahrlich gelten für dich Meine Gebote und Verbote sowie Meine Bestrafungen und Belohnungen.‘“ [2]

Die Stellung des Verstandes ist aus religiöser Sicht von so großer Bedeutung, dass viele wichtige religiöse Debatten und Erörterungen nur mithilfe und durch den Verstand greifbar werden. Dazu zählen Aspekte wie z.B. die Schöpfungsgeschichte, das jenseitige Leben und selbst die abstrakte Existenz der Engelswesen. Auch in ethischen Themen hat der Verstand viel mitzureden. Was religiöse Regelungen betrifft, wird der Verstand neben dem Heiligen Qur‘an, der Tradition des gesegneten Propheten und dem Konsens als weiteres Argument der Erkenntnis verwendet. Den Überlieferungen können viele wichtige Feinheiten über den Verstand entnommen werden. So heißt es unter anderem, dass die Religion und die Keuschheit dort sind, wo auch der Verstand ist. [3] Wer vernünftig ist, der bewahrt seine Religion. [4] Eine andere Überlieferung sagt ganz deutlich aus, dass der Verstand der Menschen die innere Religion und das innere Gesetz umfasst, und die Religion, die von den Propheten übermittelt wurde, den äußeren Verstand ausmacht. [5]

Die Bedeutung von Aql

Die Bedeutung von Verstand ist in jeglicher Hinsicht vielfältig. Sprachwissenschaftler sehen den Ursprung des arabischen Begriffes Aql im Wort Iqal, zu Deutsch Seil, ein Mittel, mit dem die Beine eines Kamels gebunden werden, damit es nicht davonläuft. Ziehen wir alle Anwendungen des Verstands in Betracht, erkennen wir, dass die Bedeutung der „Hinderung“ auf gewisse Art in allen Fällen vorhanden ist. Der Begriff des Verstandes hat in der fachspezifischen Definition verschiedene Bedeutungen. Er wird unter anderem Lebewesen zugeschrieben, die nicht auf Zeit und Ort beschränkt sind und im Heiligen Qur‘an und in den Überlieferungen „Engelswesen“ genannt werden. Eine weitere Dimension des Verstandes ist der Alltagsverstand. Dieser hat mit den Alltäglichkeiten des Lebens zu tun und umfasst auch die Fähigkeit, Dinge zu verstehen, Sachverhalte richtig zu erkennen, sie zu vergleichen und korrekte Schlüsse zu ziehen.

Die Bedeutung der Vernunft im islamischen Denken

In der islamischen Denkschule ist der Verstand eine Kraft bzw. eine psychische Aktivität, die dabei hilft, ein ideales Leben sowohl im materiellen als auch im spirituellen Sinne zu führen, indem man die richtigen Methoden auswählt, um wichtige Lebensziele zu erreichen. [6] Der Verstand ist in einem spezifischen Sinne die prophetenhafte, innere Kraft, die ihren Besitzer zum Monotheisten, und den göttlichen Befehlen gegenüber gehorsam macht. In einer weiteren Überlieferung lesen wir, dass jemand Imam Dschaafar As-Sadiq (a.s.) fragte: „Was ist Verstand?“ Der Edelmutige (a.s.) antwortete: „Der Verstand ist etwas, mit dem wir Gott anbeten und uns den Zutritt ins Paradies einhandeln.“ [7]

Die Verwendungen des Begriffs Verstand im Heiligen Qur‘an

Im Heiligen Qur‘an selbst kommt zwar der Begriff Aql („Verstand“) nicht vor, jedoch lassen sich 49 Ableitungen desselben Wortes im Heiligen Qur‘an finden. Die Derivate bzw. Konfigurationen aqalu („sie verstanden es“), naqilu („wir verstehen“) und yaqilu („er versteht“) kommen jeweils einmal, die Konjugationen yaqilun („sie verstehen“) 22 Mal und taqilun („ihr versteht“) 24 Mal vor. Bei genauerem Studium lassen sich die beinhaltenden Verse ihrer Bedeutung nach in verschiedene Gruppen aufteilen:

Die erste Gruppe besteht aus Versen, die den Menschen dazu aufrufen, seinen Verstand zu nutzen, damit er durch seinen Verstand gute Ergebnisse für seine Bemühungen im Erkennen der Wahrheit und dem Erlangen von Vollkommenheit, Glückseligkeit und Erlösung erzielen kann. Er wird z.B. dazu aufgefordert, göttlichen Gaben, wie Sonne, Mond, Tage und Nächte, Beachtung zu schenken (Al-Baqarah:164; An-Nahl:12). Diese Verse enden normalerweise mit den Aussagen „Zeichen für die, die Verstand haben“ oder „damit ihr begreift“ und befassen sich mit dem Nachdenken, den göttlichen Anzeichen, dem Wiederbeleben der Toten (Al-Baqara:73), den Familienangelegenheiten (Al-Baqara:242), der Meidung von Verboten, dem Sinn des Verbietens mancher Dinge (An-Nur:61), der Wiederbelebung der Erde nach ihrem Tod (Al-Anam:151) oder der Erkenntnis über die Stufen der Schaffung der Menschheit (Al-Hadid:17).

Die zweite Gruppe der Verse verurteilt jene, die unvernünftig handeln und ein Leben voller unmenschlichen Taten führen. Gott, Der Erhabene, vergleicht diese Menschen mit Tieren und betrachtet sie als teilweise noch niederträchtiger. Der Mensch ist durch seinen Verstand, dieser großen göttlichen Gabe, dazu in der Lage, sich die Glückseligkeit beider Welten einzuhandeln und auch andere rechtzuleiten. Diese Menschen nutzen aber diese große, göttliche Gabe nicht und hindern sich selbst und auch andere daran, göttliche Gegebenheiten wahrzunehmen und zu begreifen. Jene Verse enden normalerweise mit Aussagen, wie „sie verstehen nicht“, z.B. im Falle derer, die die Worte Gottes hören und nach einer Überlegung beschließen, sie abzufälschen (Al-Baqara:75).

Weitere Beispiele für unvernünftig handelnde Menschen sind solche, die blind ihren Vorfahren oder anderen Menschen, die kein Wissen und keine Kenntnis besitzen, folgen (Al-Baqara:170), die Gott, Den Gepriesenen, verleumden und Seine Geboteverspotten (Al-Maida:58, 103; Yunus:42), die die Qur‘anverse hören, sie aber nicht beachten oder den heiligen Propheten nicht respektieren Al-Hudschurat:4), die nichts aus dem Schicksal ihrer Vorfahren lernen, die Verwerfliches begehen und blinde Herzen aufweisen (Al-Hadsch:46; Al-Ankabut:63), solche, die sich Götzenbildern anvertrauen, die weder irgendeine Macht noch Verstand besitzen (Az-Zumar:43), oder viele Feinde des heiligen Propheten, die scheinbar vereint, in ihren Herzen jedoch uneinig sind (Al-Hidschr:14).

Die dritte Gruppe der Qur‘anverse verurteilt und tadelt die Menschen zwar dafür, ihren Verstand nicht genutzt zu haben, lädt sie aber auch dazu ein, ihren Verstand für ihre Angelegenheiten einzusetzen. Diese Art der Verse endet normalerweise mit den Worten Wollt ihr denn nicht begreifen?“. Angesprochen werden damit Menschen, die andere zum Guten aufrufen, selbst aber keine guten Taten verrichten Al-Baqara:44), die sich heuchlerisch benehmen Al-Baqara:76) und offensichtlich spürbare Tatsachen nicht wahrnehmen (Yunus:16), die Ratschläge der göttlichen Schrift nicht befolgen (Al-Anbiyya:10) oder etwas anbeten, was ihnen weder nützt noch schadet (u.a. Al-Anbiyya:67; Al-Anam:32).

Folgende Tatsache wird im Heiligen Qur‘an betont: Wer sich von der Vernunft distanziert und nicht auf seinen Verstand hört, der leistet seiner Triebseele allem anderen gegenüber Vorschub, und ihm bleibt nichts außer das Böse. Er wird die göttlichen Zeichen abstreiten, den Ursprung anzweifeln, ungläubig bleiben und seine Seele bösartig gestalten und verdüstern. Seine Worte werden verbogen, seine Taten hässlich und durch diese falsche Wahl wird ihm nichts bevorstehen außer Unglück, Elend und die Strafe in beiden Welten. Aus diesem Grund, wenn sie also die Hölle betreten und sie gefragt werden, ob denn nicht Propheten gekommen waren, um sie über diese Strafe vorzuwarnen, werden sie sagen: „Doch, das sind sie, wir haben sie aber abgestritten“, und sie werden hinzufügen: „Hätten wir nur zugehört oder Verstand gehabt, dann wären wir nun nicht unter den Bewohnern des flammenden Feuers.“(Al-Mulk:10)

Folglich kann man unter der Berücksichtigung der islamischen Lehren schlussfolgern: Ist der Verstand jener Botschafter der Wahrheit und innerer Beweis für den Menschen, dann wird der Mensch genau das religiöse Gesetz und die Wahrheit befolgen. Wenn der Verstand als göttliche Gabe und Instrument des Denkens benutzt wird, gibt es keinerlei Widerspruch zwischen ihm und der Religion, vielmehr wird er von der Religion bestätigt. Denn die islamische Religion unterstreicht das, was der Verstand beschließt. Deswegen sind wir der Überzeugung, dass es zwischen dem Verstand und der Religion in Wahrheit keinen Widerspruch gibt. Wenn es aber um Diskussionen und Beweisführungen geht, kann es den Anschein haben, als würden Widersprüche bestehen, wenn kein fundiertes Verständnis von der Religion gegeben ist. Werden die Inhalte solcher Diskussionen jedoch aufrichtig, wahrhaftig und tiefgehend analysiert, wird deutlich, dass Religion und Verstand sich niemals widersprechen. Wenn sich nämlich der Verstand die Argumente der Religion vergegenwärtigt, wird er sie entweder vollständig bestätigen oder sich eingestehen, dass der Bereich seines Verstehens eingeschränkt ist.

Ansichten islamischer Wissenschaftler über den Stellenwert des Verstands

Es ist angebracht, nun die Ansichten islamischer Wissenschaftler über den menschlichen Verstand, den allgemein begreifenden Verstand und den philosophischen Verstand darzulegen. Drei Ansichten lassen sich aus der islamischen Wissenschaft herausstellen:

  1. Die Gegner des Verstandes,
  2. Die Befürworter des Verstandes und
  3. Solche, die einen Ausgleich zwischen der Vernunft und der überlieferten Tradition suchen.

Die Gegner des Verstandes

Man kann sie in mindestens vier Gruppen einteilen:

  1. Die Anhänger der Überlieferung, die sogenannten „Akhbariyun“
  2. Die Denkschule der Trennung
  3. Die Ansicht mancher Theologen, wie z.B. Ghazali
  4. Die gnostischen Ansichten wie die von z.B. Rumi

Die „Akhbariyun“ vertreten die Ansicht, dass der Verstand kein gültiges Instrument zur Wahrnehmung der Religion ist und dass man sich ausschließlich an die Überlieferungen zu wenden hat, wenn man den Qur‘an interpretieren möchte. Kommt man etwa auf einen Vers, zu dem es keine Überlieferung gibt, muss man dort aufhören und darf nichts Eigenes hineininterpretieren.

Die Denkschule der Trennung ist der Meinung, dass zwischen „menschlichen“ Wissenschaften, wie die Philosophie und Gnostik, und „göttlichen“ Wissenschaften, wie die Offenbarung und der Heilige Qur‘an, ganz klar getrennt werden muss. Sie verfügen über keine Gemeinsamkeiten, weder in ihrer Methodik, noch in ihren Instrumenten, in ihren Fragen oder in ihren Schlussfolgerungen. Da der philosophische, der gnostische und der auf Offenbarung basierte Ansatz also drei völlig verschiedene Ansätze sind, muss zwischen ihnen getrennt werden. Die Vertreter dieser Denkschule sind allerdings der Meinung, dass man den Verstand sehr wohl zu benutzen hat, um religiöse oder glaubensbezogene Sachverhalte wahrzunehmen oder sich Kenntnisse dieser Art anzueignen. Der Verstand ist nämlich der innere Beweis, durch den wir den äußeren Beweis erreichen. Sie haben das Konzept eines selbstständigen, religiösen Verstands entworfen und vertreten dieses. Die Anhänger dieser Denkschule sind der Meinung, dass der menschliche, instrumentalisierte Verstand und der erleuchtende Verstand der Ahl-ul-Bait (a.s.) unterschiedlich sind und dass man sich bei der Gewinnung religiöser Kenntnisse nicht an den beschränkten, menschlichen Verstand wenden kann. So ist es nicht ausschließlich der Verstand, der den Menschen auf den Pfad der Rechtschaffenheit führt, sondern es muss die Offenbarung zur Hilfe herangezogen werden.

Imam Muhammad Ghazali ist jedoch nicht gegen die Vernunft und das Denken im Allgemeinen – er hat selbst einige Werke im Bereich der Logik verfasst – doch er ist der Ansicht, dass man die Logik in der göttlichen Offenbarung und in den göttlichen Schriften zu suchen hat. Einige Gelehrte sind sogar der Ansicht, dass Ghazali dem Verstand eigentlich einen höheren Stellenwert zuschreibt und annimmt, dass jemand, der seine Einsicht und seinen Verstand nicht ausreichend nutzt, statt der Wahrheit nur die Oberfläche der Religion sieht, und dass religiöses Wissen ohne Wissen, welches durch den Verstand gewonnen wird, nicht verständlich sein kann. Der Verstand hilft dem Menschen sehr wohl dabei, das Allgemeine wahrzunehmen, doch das göttliche Gesetz macht den Menschen sowohl über das Allgemeine als auch über die Wahrheit der Details aufmerksam. Wenn sich diese beiden also vereinen, werden dem Menschen in seiner Kenntnisgewinnung keine Fehler unterlaufen. Trennt man sie aber, läuft der Verstand Gefahr, Fehler zu begehen. Die vierte Ansicht ist gnostischer Natur. Vertreter dieser Ansicht, darunter z.B. Maulawi, rügen und tadeln den unvollständigen, menschlichen Verstand und sind der Überzeugung, dass die Anschauung, das Herz und der Glaube viel bedeutender sind als der Verstand.

Sie halten den Verstand allerdings für erwünscht und glauben, dass er den Menschen sehr wohl eine gewisse Strecke lang leiten kann, doch ab einer bestimmten Grenze ist der Verstand zu schwach und man muss das Herz, die Anschauung und den Glauben nutzen, um den Gipfel der menschlichen Vervollkommnung zu erlangen. Der Mensch darf sich nicht ausschließlich im Verständnis verfangen, vielmehr hat er das Reich der Liebe zu betreten. Auch jemand wie Maulawi sieht allerdings keinen Widerspruch zwischen dem ultimativen Verstand und der ultimativen Liebe, doch ist der menschliche, unvollständige Verstand vom vollkommenen Verstand weit entfernt, mit dem man sich nicht begnügen kann. Man muss den Pfad der Liebe beschreiten und all die damit verbundenen Mühen und Anstrengungen in Kauf nehmen. Zusammengefasst kann also gesagt werden, dass keine dieser vier Gruppen die wahre Position des Verstandes in der menschlichen Ordnung abstreitet. Sie kritisieren vielmehr den unvollständigen, menschlichen und den philosophischen Verstand.

Die Rationalisten Die Rationalisten umfassen eine Gruppe islamischer Gelehrte, die der Beziehung zwischen der Vernunft und der überlieferten Tradition der Vernunft eine große und besondere Rolle zuschreiben und der Meinung sind, dass die überlieferte Tradition erst den zweiten Rang nach der Vernunft einnimmt. Mutazileten, die Anhänger von Wassil Bin Ataa sind, gehören dieser Gruppe an. Sie akzeptieren das rational Gute und Böse der Handlungen und sind der Ansicht, dass der Heilige Qur‘an durch den Ratio interpretiert werden kann. Sie bevorzugen die Vernunft, sofern sich die Vernunft und die Überlieferung widersprechen würden. Sie vertreten auch die Auffassung, dass die Vernunft einen Teil der religionsrechtlichen Fragen ohne vorherige Rechtleitung der Religion wahrnehmen kann.

Solche, die einen Ausgleich zwischen der Vernunft und der überlieferten Tradition suchen Molla Sadra ist ein bedeutender Anhänger dieser Ansicht. Er vertritt die Überzeugung, dass es keine Trennung zwischen Offenbarung, Argument (Vernunft) und Mystik gibt und die Mystik, die Philosophie und die Religion die Elemente eines harmonischen Systems sind. Außerdem ist er der Meinung, dass die wahren Argumente niemals in Widerspruch zum Heiligen Qur‘an und zu Aussagen der Ahl-ul-Bait (a.s.) stehen würden und man andernfalls jene Argumente vermeiden sollte. Aus den erwähnten drei Ansichten der islamischen Gelehrten kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass alle Anschauungen der Vernunft und dem Denken einen bedeutungstragenden Wert und Rang zuschreiben.

Ayatollah Dr. Reza Ramezani

Anmerkungen: [1] Usul Al-Kafi, Bd. 1, S. 25.  [2] Ebd., Überlieferung 1.  [3] Ebd., Überlieferung 2.  [4] Ebd., Überlieferung 6.  [5] Madschma-ul-Bahrain: Kapitel des Verstands, Imam Ali (a.s.) sagte: „Der Verstand ist das innere Gesetz, und das Gesetz ist der äußere Verstand.“  [6] Jafari, Muhammad Taqi; Chatame Payambaran; Muhammad: Naschriyaye Hussainiyyeye Erschad, 1348: B. 2.  [7] Usul Al-Kafi Bd. 1, H. 4.