Fragen und Antworten zu Prophet Muhammad (s.a.)

Sein Gesicht ist glänzend und erhellt, seine Augen groß und dunkel, die Augenbrauen schwarz, schmal und zusammengewachsen und er hat lange Wimpern. Seine Wangen sind markant, seine Stirn ist groß und seine Nase weder klein noch groß. Sein Bart ist dicht, aber sein Schnurrbart ist gekürzt. Seine Zähne sind weiß und er hat ein wohlgeformtes Kinn. Er ist weder sehr dünn noch sehr dick. Er hat breite Schultern und einen wohlgeformten Körper. Er bricht nicht in Gelächter aus und wenn er lacht, dann sieht man seine glänzenden Zähne, die sich aber schnell wieder unter den Lippen verbergen. Wenn er geht, dann mit festen und langsamen Schritten mit dem Blick nach vorn. Er starrt niemanden an und wer immer ihm begegnet, er ist der erste, der den Friedensgruß spricht und wenn er irgendwo hindurchschreitet, so wird die Luft mit seinem Duft erfüllt.

Eine ganze Weile haben wir darauf gewartet, dass wir mit dem Propheten Gottes, Muhammad (s.a.), sprechen können. Einem Propheten, bei dem man nichts als Größe erkennt, wenn man sich zu ihm begibt. Wie immer spricht er als erstes den Friedensgruß und wir antworten darauf. Mit seinem anziehenden und durchdringenden Blick und seiner sehr freundlichen Begrüßung heißt er uns willkommen.

Vielen Dank, dass Sie uns beehren und unser Anliegen angenommen haben. Zunächst einmal bitten wir Sie darum, dass Sie sich kurz vorstellen und uns sagen, in welchem Jahr und an welchem Ort Sie geboren sind.

Sehr Gerne. Mein Name ist Muhammad und auch Ahmad. Mein Beiname ist Mustafa und mein Spitzname ist Abul Qasim. Die meisten nennen mich einfach Muhammad oder Rasulallah (Gesandter Gottes). Ich bin am 17. Rabi al-Awwal im Jahr des Elefanten – also in jenem Jahr, als Abraha beabsichtigte die Kaaba zu zerstören, was dem 570. Jahr nach Christus entspricht – in Mekka geboren.

Es wird gesagt, dass eigenartige Dinge geschahen, als Sie auf die Welt gekommen sind. Stimmt das?

Ja, das stimmt. An meinem Geburtstag sind einige wichtige Ereignisse geschehen: Die Wände des Palastes von Khosrau I. bekamen Risse und einige der Türme stürzten ein, nachdem die Erde gebebt hatte; das Feuer im Feuertempel von Fars, das über 1000 Jahre ohne Unterbrechung brannte, erlosch; die Götzen Mekkas stürzten um und Anushirwan und die zoroastrischen Geistlichen hatten Alpträume.

Wer war es, der Ihnen den Namen „Muhammad“ gegeben hat?

Es war am siebten Tag nach meinem Geburtstag, als mein Großvater Abdulmuttalib sich diesen Namen für mich aussuchte. Er war eine aufrichtige und angesehene Person und hielt sich bereits vor dem Islam von Götzendienst, Wein, Zinseinnahmen und Menschenmord fern. Mein Vater ist bereits vor meiner Geburt von dieser Welt gegangen und weil mein Großvater das Oberhaupt der Haschemiten war, respektierte meine Mutter seine Entscheidung.

Sie sind unter vielen Namen bekannt. Können Sie uns die Bedeutung einige Ihrer Namen erläutern?

Ja, außer Muhammad, Ahmad und Abul Qasim werde ich auch Baschir, Nadhir und Da’i genannt. Der Name Muhammad kommt daher, weil ich auf der Erde gelobt werde und der Name Ahmad aufgrund dessen, weil ich im Himmel gelobt werde. Man nennt mich Da’i, weil ich die Menschen zur Religion Gottes einlade und man nennt mich Nadhir, weil ich jeden, der Gott gegenüber ungehorsam ist, vor der Hölle warne. Baschir bedeutet, dass ich der Verkünder der frohen Botschaft des Paradieses bin.

In Ihrem Leben hat es eine Frau namens Halima Sa’dia gegeben. Welche Rolle spielte sie in Ihrem Leben?

Ich habe nicht viel Milch von meiner Mutter getrunken, deshalb wurde ich in die Obhut einer Amme namens Halima aus dem Stamm Bani Sa’ad gegeben. Damals lebten die Ammen für gewöhnlich außerhalb der Stadt, damit die Kinder im Klima und der sauberen Luft der Wüste aufwachsen und ihr Knochenbau gestärkt wird. Zudem kam in jener Zeit die Cholera in Mekka auf, so dass ein Leben in der Stadt für Kinder gefährlich gewesen wäre. Außerdem haben die Kinder in der Wüste die arabische Sprache besser erlernt. Deshalb verblieb ich bis zu meinem fünften Lebensjahr bei Halima. Danach bin ich mit meiner Mutter nach Medina gegangen, wo sie dann auf dem Rückweg nach Mekka dahinschied.

Wie lange lebten Sie mit Ihrer Mutter zusammen?

Ich war sechs Jahre alt, als sich meine Mutter entschloss nach Medina zu gehen, um neben dem Besuch ihrer Onkel mütterlicherseits auch das Grab meines Vaters Abdullah zu besuchen. Als wir aus Medina zurückkehrten, wurde meine Mutter inmitten des Weges an einem Ort namens „Abwa“ krank und schied dahin und wurde dort begraben. Danach hatte mein Großvater Abdulmuttalib die Vormundtschaft über mich.

Es ist ja so, dass Sie acht Jahre alt gewesen sind, als Ihr Großvater verstorben ist. Sie haben sicherlich eine schwere Zeit gehabt.

Jawohl, meine Kindheit war von großen Schwierigkeiten und Sorgen geprägt, aber ich war so froh, dass ich solch einen liebevollen Großvater hatte, den ich leider mit acht Jahren verlor. Er hatte verfügt, dass ich in die Obhut meines Onkels Abu Talib komme, so dass ich auch bei dessen lieber Ehefrau Fatima bint Assad aufwachsen konnte. Sie war für mich wie eine Mutter gewesen. Sie war sehr fleißig, was meine Versorgung, Reinheit und Sauberkeit anging. Sie war wahrlich wie meine eigene Mutter gewesen.

Man sagt ja, dass die Jugend der Frühling des Lebens ist. Erzählen Sie ein wenig aus ihrer Jugend.

In meiner Jugend habe ich zunächst als Hirte und dann als Händler gearbeitet. Was die Arbeit als Hirte betrifft, muss ich erwähnen, dass die meisten Propheten, bevor sie den Rang des Prophetentums erlangt haben, als Hirten tätig gewesen sind. Und die Arbeit als Händler habe ich auf Anraten meines Onkels Abu Talib begonnen. Damals war Khadidscha eine der Händlerinnen aus dem Stamme der Quraischiten, die nach einer aufrichtigen und ehrlichen Person suchte, damit diese ihre Karawane verwaltet und zum Handeln nach Syrien bringt. Mein Onkel empfahl mir, dass ich bei Khadidscha arbeiten solle. Ich kann mich erinnern, dass Khadidscha damals jemanden zu mir schickte, der mir ausrichtete: „Aufgrund deiner Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit werden wir dir den doppelten Lohn ausbezahlen.“ Ich habe Ihr Angebot angenommen.

Erzählen Sie uns bitte ein wenig von ihrer damaligen Reise.

Das wichtigste Resultat meiner Reise war, dass sie die Grundlage für die Ehe mit Khadidscha legte. Sie war eine ehrenwerte, tugendhafte und sehr geachtete Frau. Sie war die erste Frau, die an meine Botschaft glaubte und gehört zweifellos zu den angesehenen Frauen des Paradieses. Als sie meine Reise-Geschichten von meinen Mitreisenden hörte, erweckte dies ihr Interesse an meiner Persönlichkeit. Sie hatte auch schon vorher von einem jüdischen Gelehrten von meinem Prophetentum gehört. Auch hatte sie einen Traum gehabt, dass eine Sonne über Mekka stand, die plötzlich in ihrem Haus landete. Die Traumdeuter sagten, dass sie einen großen Mann heiraten würde. Die Gesamtheit dieser Ereignisse führte dazu, dass Khadidscha mir ein Heiratsangebot machte.

Sie hat Ihnen einen Heiratsantrag gemacht hat!?

Ja, sie hat mir die Heirat vorgeschlagen und ich beriet mich mit meinen Onkel, und am Ende bin ich einverstanden gewesen.

Wie alt waren Sie zu jener Zeit?

Ich war fünfundzwanzig und Khadidscha war vierzig Jahre alt.

Hat dieser Altersunterschied keine Schwierigkeiten bereitet?

Nein, wichtig sind die Ebenbürtigkeit, die Würde der Familie und die Abstammung und Herkunft der Personen. Die Frömmigkeit und Keuschheit hatte bei Khadidscha eine derartige Persönlichkeit erwirkt, dass sie viele von den Großen der Quraischiten heiraten wollten. Auf der anderen Seite haben mir zahlreiche große und reiche Personen der Quraischiten aufgrund der gesellschaftlichen Stellung unseres Clans vorgeschlagen, dass ich ihre Töchter heirate, aber ich habe niemand besseres als Khadidscha gefunden.

Was war an Khadidscha so besonders für Sie?

Eine bessere Frau als sie habe ich nicht gehabt. Sie hat zu einer Zeit an mich geglaubt, als die Menschen in Irrglauben, Unglauben und Götzentum lebten. Sie hat ihren gesamten Besitz und ihr gesamtes Vermögen in der schwersten Zeit für die Verbreitung des Islam ausgegeben. Ich halte sie stets in Erinnerung.

Wie viele Kinder haben Sie von ihr?

Gott der Erhabene hat mir in meinem gesamten Leben insgesamt sieben Kinder geschenkt. Drei Söhne mit den Namen Qasim, Abdallah und Ibrahim und vier Mädchen mit den Namen Ruqayya, Zainab, Umm Kulthum und Fatima. Außer Ibrahim, dessen Mutter Maria al Qibtiyya gewesen ist, sind alle Kinder von Khadidscha. Alle meine Söhne sind vor meiner Berufung zum Prophetentum verstorben, aber alle meine Töchter haben die Zeit meines Prophetentums miterlebt.

Erzählen Sie uns bitte etwas über Ihre Tochter Fatima az-Zahra (a.s.).

Sie ist das Licht meiner Augen und die Frucht meines Herzens. Fatima ist ein Teil von meinem Leib und jeder, der sie zufrieden stellt, hat mich zufriedengestellt, aber jeder, der sie quält, hat mich gequält. Fatima ist die Person, die von mir am meisten geliebt wird.

Erlauben Sie bitte, dass wir Sie ein wenig über Ihr eigenes Leben befragen. Zum Beispiel, wie sie mit anderen umgehen?

Ich gehe mit allen mit Respekt und offenem Gemüt um. Wenn mir jemand die Hand reicht, lasse ich sie nicht los, solange er meine nicht losgelassen hat. Wenn jemand Hilfe braucht, so helfe ich ihm. Niemals starre ich jemanden an. Ich strecke nie in Richtung eines anderen meine Beine aus. Wenn ich mir von zwei guten Aufgaben eine aussuchen kann, entscheide ich mich für die schwerere. Wenn man mir Unrecht antut, dann räche ich mich nicht. Wenn aber die Befehle Gottes missachtet werden, dann erzürne ich. Ich handle immer nach der Wahrheit, selbst wenn es zu meinem eigenen Nachteil oder dem meiner Freunde ist. Ich rate immer dazu, dass man die wahre Rede annehmen soll, selbst wenn der Sprecher ein Feind ist, die falsche Rede jedoch nicht annehmen soll, selbst wenn der Sprecher ein Freund ist. Nie lehne ich mich während des Essens irgendwo an.

Ich spreche nie sinnlos. Ich bin immer wohlriechend und parfümiert. Wenn ich die Erlaubnis für das Eintreten an einen Ort erhalten möchte, frage ich immer drei Mal. Aufgrund meiner gesellschaftlichen Stellung beginne ich, wenn ich mit anderen esse, als erstes und entferne mich als letztes. Beim Essen nehme ich nur das zu mir, was vor mir liegt und strecke meine Hände nicht aus. Ich trinke das Wasser in drei Schüben und weder lobe ich irgendeine Speise noch spreche ich schlecht über sie. Ich spreche über niemanden schlecht und bringe den Fehler von niemandem auf meine Zunge und suche nie nach Fehlern oder Makeln von anderen. Ich habe Geduld mit meinen Mitmenschen, denn Gott hat mir genauso, wie er mir das Verrichten der Pflichten vorgeschrieben hat, auch die Geduld vorgeschrieben. Ich glaube daran, dass die Geduld mit den Menschen die Hälfte des Glaubens ausmacht und die Freundlichkeit zu ihnen die Hälfte des Lebens.

Viele Menschen möchten gerne wissen, was Sie privat bei sich zu Hause machen.

Dies ist eine gute Frage. Im Allgemeinen ist mein Tag in drei Bereiche unterteilt. Ein Teil ist für das Gebet und den Gottesdienst reserviert, ein Teil für die Familie, in der ich mich um die Verpflichtungen im Haushalt, um meine Ehepartnerin und um die Erziehung der Kinder kümmere und ein Teil ist für die gesellschaftlichen Verpflichtungen reserviert, den ich normalerweise mit den Menschen verbringe und mich um die Lösung ihrer Probleme kümmere.

Wie nahe fühlen Sie sich den Menschen?

So sehr, dass ich ebenfalls traurig werde, wenn einer von ihnen traurig ist und genauso werde ich fröhlich, wenn ich sie glücklich sehe.

Wie verdient Seine Exzellenz Seinen Lebensunterhalt?

Durch den Verkauf der Ernte aus dem Palmenhain der Bani Nadhir, dessen Besitzer ich bin, erwerbe ich meinen jährlichen Lebensunterhalt.

Obwohl sie mit der Quelle der Offenbarung verbunden sind und Erkenntnis über das Wesen der Dinge haben, lassen Sie sich dennoch zur Beratung mit andern ein. Warum?

Dies liegt daran, dass es niemanden gibt, der keine Beratung benötigt. Aus diesem Grund empfehle ich, dass wir zulassen sollten, dass die Menschen einander nützlich sind. Denn es gibt keine bessere Zusammenarbeit als die Beratung und niemand nimmt aufgrund einer Beratung einen Schaden, jedoch gibt es niemanden, der durch Willkür glücklich geworden ist.

Was können Sie über die Belohnung für die Unterstützung anderer sagen?

Jeder, der die Bedürfnisse und Wünsche seines muslimischen Bruders schätzt, ist wie der, der die Hadsch und die Umra vollzogen hat und wenn ich einem Gläubigen helfen kann, ist mir das lieber als ein Monat des Fastens und der Zurückgezogenheit in der geweihten Moschee (Masdschid al-Haram).

Leider sind heutzutage die Kriterien zum Bewerten eines Menschen dessen Reichtum und Rang. Was sagen Sie hierzu?

Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass ich mich nicht vor eurer Armut fürchte, sondern davor, dass ihr stolz auf die Fülle eures Besitzes werdet. Der Vorzug bzw. Vorrang ist nicht an Besitz und Eigentum gekoppelt. Gott hat zu mir gesprochen, dass der Angesehenste bei Gott derjenige ist, dessen Gottesfurcht und Gottergebenheit am größten ist. In meinen Augen sind die Reichen und die Armen einander gleich und ich habe immer für beide auf gleicher Weise gebetet.

Von Ihnen wurden zahlreiche Aussagen über die Endzeit überliefert. Sprechen Sie ein wenig über die Endzeit und die Anzeichen der Endzeit.

Am Ende der Zeit wird nicht mehr nach den Befehlen Gottes gehandelt und die Menschen schätzen die Religiosität gering ein. Es wird eine Zeit kommen, in der vom Qur’an nichts als seine bloße Schrift und vom Islam nichts als sein bloßer Name übrig bleiben wird. Die Menschen werden zwar als Muslime bezeichnet, sind aber weit von ihrer Wahrheit entfernt. Ihre Moscheen sind gefüllt, aber von Rechtleitung ist keine Spur. Es wird sogar so sein, dass der Mensch zu jener Zeit am Morgen ein Gläubiger ist und am Abend ein Ungläubiger wird und seine Religion an die Welt verkauft.

Am Ende der Zeit wird die Almosensteuer (zakat) nicht mehr gegeben werden, werden Lüge und Lästerungen zu normalen Aussagen der Menschen, werden die Älteren unbarmherzig zu den Jüngeren sein und die Jüngeren den Älteren nicht mit Respekt begegnen. Der Sohn wird seinen Vater verfluchen und der Bruder wird neidisch auf seinen Bruder sein. Die Männer werden die Kleidung von Frauen anziehen und die Frauen werden schamlos sein. Die Familien werden verdorben und ihr Leben wird durchzogen von Luxus und Materialismus. Die Menschen werden Gott und die Gläubigen als ehrlos betrachten und die Heuchler werden von den Menschen geehrt werden.

Wir bitten darum, dass Sie ein wenig über Imam Mahdi (a.s.), den Fürsten der Zeit, erzählen.

Der Mahdi ist aus meiner Nachkommenschaft. Sein Gesicht ist sehr lichterfüllt und auf seiner rechten Wange ist ein schwarzes Muttermal. Sein Weg und seine Vorgehensweise sind meinem Weg und meiner Vorgehensweise gleich. Wer ihm nicht gehorcht, hat mir nicht gehorcht. Selbst das Leben in seiner Zeit sollte die Menschen mit Stolz erfüllen. Ich habe bereits mehrfach gesagt: „Wohl dem, der den Qa’im (Sich erhebenden) der Ahl al-Bayt erkennt, schon zu der Zeit seiner Verborgenheit und der Zeit vor seinem Aufstand.“

Ist es denn sicher, dass er erscheinen wird?

Jawohl, aber der Jüngste Tag wird nicht kommen, solange die Welt nicht von Unterdrückung und Feindschaft durchdrungen ist und ein Mann aus meiner Abstammung einen Aufstand erregt und die Erde, die von Unterdrückung und Tyrannei erfüllt ist, mit Gerechtigkeit und Recht erfüllt. Selbst wenn von der Welt außer einem Tag nichts übrigbleibt, wird Gott diesen einen Tag so lang dehnen, so dass jene Person die Herrschaft erlangt.

Was sollen wir machen, damit wir vor der Zwietracht der Endzeit beschützt werden?

Handelt aufrichtig nach dem, was der Qur’an sagt und nach dem, was ihr von uns gehört habt und seid standhaft auf diesem Weg, denn die wahre Hoffnung ist das Handeln nach dem Qur’an und den Aussagen von meinen Nachkommen. Ihr habt sicherlich bereits öfters gehört, wie ich sagte: „Die beste Handlung meiner Ummah ist die Hoffnung auf das Erscheinen (des Mahdi).“ Aber ihr müsst auf dem Weg meines Nachkommens Geduld und Standhaftigkeit haben und nicht durch Sünden verschmutzt werden.

Woher können wir wissen, welche Dinge der Fürst der Zeit liebt, so dass wir durch sie erfolgreich werden?

Es selbst hat euch den Weg gezeigt und hat gesagt: Wendet euch bei den täglichen Ereignissen an die Überlieferer unserer Aussprüche – also die Gelehrten und Vorbilder der Nachahmung – denn sie sind mein Beweis bei euch und ich bin Gottes Beweis bei ihnen.

Wenn Sie zum Schluss Ratschläge für unsere jungen Menschen haben, die Sie nicht gesehen haben, möchten wir Sie bitten, diese zu äußern.

Gott hat mir befohlen, dass ich den Menschen sage: „Wenn ihr etwas nicht wisset, so wendet euch an die Leute des Wissens.“ Ich sage den lieben jungen Menschen, dass die Gelehrten die Erben der Propheten sind und das Wissen von ihnen geerbt haben. Wenn ihr also über etwas kein Wissen habt, so haltet inne und wendet euch an die Experten jenes Gebiets. Für alle Menschen besteht die Notwendigkeit, jenem Rechtsgelehrten zu folgen, der Selbstbeherrschung praktiziert, der der Bewahrer seiner Religion ist, seiner Triebseele Widerstand leistet und den Befehlen seines Herrn Untertan ist.

Ich hoffe, dass ihr von Gott dem Erhabenen beschützt werdet. Der Friede und Segen Gottes sei mit euch.

Autor: Seyed Dawud Mirzaei