Ethik und Verhaltensweise des Propheten Muhammad (s.a.)

Prophet Muhammad (s.a.) besitzt einen einmaligen Charakter. Er steht für Wissen und Weisheit, für Vernunft und Vollkommenheit, für Heldenmut und Enthaltsamkeit. Um es mit einem Satz zu sagen: Er besitzt den Charakter eines vollkommenen Menschen, der alle edlen Werte der Menschheit ist sich vereinigt. In seinem Verhalten ist keine Spur von Schwäche und Hochmut vorzufinden. Er ist ein sündenloser Mensch, der keine Fehler begeht und nichts Unrechtes tut.

Gott hat ihn für immer zu einem Vorbild für die Menschheit gemacht und den Gehorsam ihm gegenüber, selbst in den unbedeutendsten Angelegenheiten, ausdrücklich vorgeschrieben. Gott sagt im Heiligen Qur’an: „In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel für jeden, der auf Gott und den Jüngsten Tag hofft und oft Gottes gedenkt.“ (Al-Ahzab | 33:21).

Botschafter der Liebe und Barmherzigkeit

Der allmächtige Gott bezeichnet den Propheten des Islam als Seine Gnade für alle Menschen, für Muslime und Nicht-Muslime, und sagt: „Und wir entsandten ihn fürwahr als eine Barmherzigkeit für alle Welt.“ (Al-Anbiya | 21:107). Der erhabene Prophet des Islam zeigte seinen Glaubensgeschwistern gegenüber immerzu Mitgefühl. Sein fortdauernder, nie endender Wille galt der Rechtleitung der Menschheit auf den richtigen Weg. Er liebte die Menschen, in der Art, dass er ihre Schmerzen und Sorgen als seine zu empfinden vermochte. Gott spricht über diese edle Eigenschaft des Propheten folgendes: „Wahrlich, ein Gesandter aus eurer Mitte ist zu euch gekommen; es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet; er setzt sich eifrig für euer Wohl ein.“ (At-Tawba | 9:128).

In diesem Vers wird die Liebe des Propheten zu den Menschen mit folgenden Begriffen ausgedrückt: a) „ein Gesandter aus eurer Mitte.“ Dieser Ausdruck deutet darauf hin, wie eng die Verbindung des Propheten zu seinen Mitmenschen gewesen ist. b) „es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet.“ Der Prophet ist nicht nur nicht gleichgültig, sondern er fühlt die Schmerzen und Sorgen seiner Mitmenschen. Wenn er auf ihre Führung besteht, dann nur deshalb, weil er sie vor Ungerechtigkeit, Missgunst, Sünde und Unglück bewahren will. Aus diesem Vers geht hervor, dass Gott seine zwei Eigenschaften, nämlich die Güte und Barmherzigkeit, auch mit dem Propheten geteilt hat. „Und wäre nicht Allahs Huld und Seine Barmherzigkeit über euch, und wäre Allah nicht gütig, erbarmend, (wäret ihr zugrunde gegangen).“ (An-Nur | 24:20).

Imam Ali (a.s.) weist Gründe und Beweise vor, die auf die absolute Weisheit und Vollkommenheit des Propheten hindeuten: „Wahrlich, der Prophet Gottes ist der mitfühlendste und gutmütigste Mensch. Deshalb hat Gott offenbart, dass ein Prophet aus eurer Mitte gekommen ist, der freundlich und mitfühlend mit euch ist.“ [1]

Einer der Privilegien des Propheten war, dass Ungläubige und Polytheisten in seiner Anwesenheit nicht bestraft wurden: „Allah aber wollte sie nicht strafen, während du unter ihnen warst. Auch wollte er sie nicht strafen, solange sie Ihn um Verzeihung zu bitten pflegten.“ (Al- Anfal | 8:33.). Deshalb war der Prophet des Islam eine Gnade und ein Geschenk Gottes für die Schöpfung. Dies ist eine Tatsache, die seinem wahren Charakter entspricht. Menschen erhalten bei Gott immerzu Lohn dafür, wofür sie die erforderliche Begabung haben.

Die Tugenden von Prophet Muhammad (s.a.)

Der heilige Qur‘an lobt den Propheten wegen seiner großen Sittlichkeit und sagt: „Und du verfügst wahrlich über großartige Eigenschaften.“ (Al-Qalam | 68:4). Das Adjektiv „erhaben“ wurde für keinen anderen Propheten verwendet. Dies sind unwiderlegbare Beweise dafür, dass diese Eigenschaften in dem Wesen des Propheten integriert waren und nichts Provisorisches oder Zeitweiliges waren. Als Beispiel für seine große Sittlichkeit und übermenschliche Freundlichkeit könnte seine Geduld gegenüber den Anschuldigungen seiner Feinde angeführt werden. Wenn wir in manchen Überlieferungen über diese Eigenschaft des Propheten und seine große Sittlichkeit gehört haben, beschränkt sich dies nicht auf Einzelfälle, sondern ist eine abermalige Bestätigung für seine Güte, Freundlichkeit und für seine übermäßige Barmherzigkeit.

Der Prophet des Islam war wahrlich ein vollkommenes Symbol der Ethik. Seine Freundlichkeit war das Geheimnis seiner Beliebtheit bei den anderen Menschen, in deren Herzen die Liebe des Propheten gedrungen war. In einer Überlieferung von Imam Hussayn (a.s.) ist folgendes zu lesen: „Ich fragte meinen Vater, Imam Ali, nach den Eigenschaften und der Ethik des Propheten. Er antwortete: ‚Er war immer fröhlich, ruhig und gut gelaunt. Niemals zeigte er Härte, er war nicht überheblich, er redete nicht schlecht über andere Menschen, er hatte keine zynische und bissige Zunge, er suchte niemals das Negative bei den Menschen und war nie ein Schleimer. Keinen, der ihn aufsuchte, schickte er hoffnungslos zurück, er machte den Menschen Mut, jeder, der seine Tür anklopfte, ging niemals mit leeren Händen und ohne Hoffnung zurück.‘“ [4]

Er hatte sich von drei Dingen für immer getrennt: Unnötiges Wortgeplänkel, Geschwätz und das Sicheinmischen in die Angelegenheiten von anderen. Er hat drei Dinge im Zusammenhang mit den Leuten von sich abgewendet: Er sprach nie etwas Schlechtes über sie, er tadelte sie nicht und suchte niemals das Schlechte in ihnen. [5] Er hat sich immer für die Sorgen seiner Gefolgsleute eingesetzt, so dass manchmal sogar sein eigenes Leben in Gefahr war: „Willst du dich ihretwegen zu Tode grämen, weil sie an diese Botschaft nicht glauben?“ (Al-Kahf | 18:6).

„Grämen“ bedeutet wörtlich, dass jemand „sich vor lauter Kummer und Traurigkeit umbringt.“ Dieser Vers weist eindeutig darauf hin, wie entschlossen und bereitwillig der Prophet seine Mitmenschen auf den rechten Weg führen wollte und sein Leben für diese Sache einsetzte. Bedeutet dies vielleicht, dass der Prophet das Schicksal der Nichtgläubigen ignorierte? Nein, keineswegs. Der Prophet sorgte sich auch um die Ungläubigen.

Der freundliche Umgang mit den Menschen

Der freundliche Umgang mit Menschen erzeugt Wärme, Liebe und Nähe. Es geschieht sehr oft, dass man mit einem einfachen Wie-geht-es-Ihnen engeren Kontakt mit den Menschen knüpft und damit bestehende negative Meinungen und gewisse Vorurteile einer Gesellschaft jemand anders gegenüber beseitigen kann. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften des Propheten war sein freundschaftlicher Umgang mit seinen Mitmenschen. Freundschaftlicher Umgang bedeutet gemäßigte Verhaltensweise, Verzeihenkönnen, Bescheidenheit, doch gleichzeitig Geselligkeit.

Der Prophet verkörperte all diese Eigenschaften tatsächlich. „Und dank der Barmherzigkeit Allahs warst du gütig zu ihnen. Wärest du aber grob und hartherzig gewesen, so wären sie von dir davongelaufen. Darum vergib ihnen und bete für sie um Verzeihung.“ (Ale-Imran | 3:159). Imam Ali (a.s.) erzählt, immer wenn der Prophet mit jemandem sprach, zog niemals er als erster seine dargereichte Hand zurück, sondern wartete, bis sein Gesprächspartner die Hand zurückzog. Wenn sich jemand mit ihm über seine Probleme unterhielt, unterbrach er ihn nicht, bis er mit seiner Rede fertig war und sich von dem erhabenen Propheten entfernte. [2]

Anas ibn Malik sagte: „Ich war zehn Jahre mit dem Propheten Gottes zusammen. Er duftete so gut wie kein anderer. Immer wenn jemand sich mit dem Propheten traf, erhob er sich  vom Boden, als der Gast ihn verlassen wollte. Er reichte  seine Hand und zog sie nie zurück, solange der andere seine Hand nicht zurückzog. Er wollte bei so etwas niemals der erste sein. Er behandelte die Leute so, dass  jeder, der bei ihm war, glaubte, er sei der nächste zum  Propheten.“ [3]

Die Demut und Ergebenheit des Propheten

Demut und Ergebenheit waren zweifellos zwei der vielen großartigen Eigenschaften des Propheten. Zweifelsohne waren diese Eigenschaften der Hauptgrund, warum er bei den Menschen dermaßen beliebt war. Obwohl er das beste und vollkommenste Geschöpf Gottes war, war er nicht überheblich und räumte sich keine Privilegien ein. Er verhielt sich den Gläubigen gegenüber immer demütig und ergeben. Seine Großzügigkeit und Demut waren derart, dass er, sobald er irgendwo eintrat, sich gleich auf den nächsten Platz setzte. [6] Der Prophet Gottes mochte nicht, dass jemand seinetwegen aufsteht und stehenbleibt, wenn er einen Ort betrat. Aber die Gläubigen erhoben sich und begleiteten ihn nach Hause. [7]

In Wahrheit ist Demut das Geheimnis seiner Beliebtheit. Der Prophet Gottes sagte einmal: „Demut und Ergebenheit zeichnen einen Menschen unter vielen aus. Deshalb seid gutmutig und ergeben, damit Gott eure Stelle noch höher setzt. [8] Abuzar Ghaffari sagte einmal: „Der Prophet setzte sich immer unter seine Gefolgsleute. Wenn immer ein Fremder gekommen war, wusste er nicht, wer von den Anwesenden der Prophet ist, bis er sich erkundigte. Wir baten den Propheten einen Sonderplatz einzunehmen, damit die Fremden ihn beim Eintritt rasch erkennen. Danach bauten wir eine Rampe und der Prophet setzte sich immer dort darauf und wir saßen rund um ihn.“ [9]

Der Prophet grüßte immer als erster die anderen. Ibn Schahraschub schreibt: „Immer wenn der Prophet jemandem begegnete, grüßte er ihn als erster.“ [10] Er speiste mit den anderen und nahm ihre Einladungen gerne an, sogar die der Armen. Er verrichtete seine persönlichen Arbeiten zu Hause selbst. Er fütterte sein Kamel, räumte auf und kehrte, melkte die Schafe, reparierte seine Schuhe und flickte seine Kleider. [11] Man sollte hinzufügen, dass die Demut und Ergebenheit des Propheten aufrichtiger Natur war und seinem Großmut entsprang.

Der Prophet Gottes sagte: „Glücklich sei derjenige, der Demut und Ergebenheit nicht aus seiner Not und seinem Elend heraus verspürt.“ [12] Er sagte außerdem: „Wenn ihr die Demütigen und Ergebenen meiner Gefolgsleute seht, seid auch ihr demütig ihnen gegenüber. Wenn ihr aber arroganten Leuten begegnet, seid ihnen gegenüber genau so arrogant und hochmutig, denn euer derartiges Verhalten macht die Arroganten klein und nieder.“ [13]

Die Beratung mit den Menschen

Eine andere Eigenschaft des Propheten, die für seinen edlen Charakter spricht und ihn auszeichnet, war seine Bereitwilligkeit zur Beratung mit anderen. Er zog immer die anderen zur Beratung heran. Er gab ihnen dadurch nicht nur Selbstvertrauen, achtete nicht nur ihren Charakter, sondern hörte durch die Beratung mit Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten unterschiedliche Meinungen und großen Nutzen daraus ziehen.

Die muslimischen Gerlehrten und Qur‘anausleger sahen die Vielfalt der Beratung als besondere Eigenschaft des Propheten, als Grundstein und Eckpfeiler seiner Führung und seines Managements und berichten: „Der Prophet war geneigt, mit seinen Gefolgsleuten oft und lang zu beraten.“ [14] Wenn man andere zur Beratung hinzuzieht, bedient man sich ihres Könnens und ihres Denkens zugleich. Imam Ali (a.s.) sagte: „Wenn jemand diktatorisch und eigenwillig handelt, tötet er sich selbst, aber wenn jemand die anderen zur Beratung heranzieht, nimmt er an ihrer Vernunft und ihren Gedanken teil.“ [15]

Interessant hierbei ist die Tatsache, dass der Prophet an der Quelle der Offenbarung saß und mit Gott direkt in Verbindung stand, und insofern eigentlich keiner Beratung bedurfte. Trotzdem zog er andere Menschen zur Beratung heran. Dabei verfolgte er zwei Motive: Erstens wollte er damit seinem Gegenüber das Gefühl vermitteln, dessen Charakter aufrichtig zu schätzen; zweitens wollte er den Menschen damit lehren, dass man die Meinung anderer respektieren und achten soll. Ein solches Verhalten ist derart wichtig, dass Gott seinem Propheten befohlen hat, sich mit anderen Menschen zu beratschlagen: „Ziehe sie zu Rate, aber wenn du einmal entschlossen bist, dann vertraue auf Allah.“ (Ale-Imran | 3:159).

Das Vermeiden von übertriebener und falscher Höflichkeit

Ibn Abbas sagte einmal: „Der Prophet Gottes war so unkompliziert, dass er sich sofort setzte, wann immer er einen Raum betrat und wollte unter allen Umständen vermeiden, dass sich jemand seinetwegen vom Boden erhebt.“ Imam Ali (a.s.) sagte: „Eines Tages ging der Prophet zu einigen seiner engsten Gefolgsleuten. Sie begrüßten ihn als ihr Herr und Gebieter. Der Prophet wurde sofort zornig und forderte sie auf, ihn nicht mit solchen Titeln zu begrüßen, d.h. ihn nicht mit ‚Herr‘ und ‚Gebieter‘ anzusprechen. Er sagte zu ihnen: ‚Ihr sollt mich euren ‚Prophet‘ und ‚Gesandten Gottes‘ nennen, denn es ist die Wahrheit. Wenn ihr übertreibt, dann werdet ihr in die Irre gehen. ‘“

Die Achtung vor den Kindern und der Umgang mit ihnen

Heutzutage wird in den Erziehungswissenschaften viel Wert auf den Charakter des Kindes und den Respekt gegenüber ihrem Wesen gelegt. Die Achtung dieses Prinzips erhöht das Selbstbewusstsein der Kinder, gibt ihnen Selbstvertrauen und führt zum Aufblühen ihres Charakters. Dadurch kann gewährleistet werden, dass starke und selbstbewusste Menschen von Morgen werden. Der Prophet Gottes erkannte diese wichtige Tatsache und sagte: „Habt Respekt vor euren Kindern.“ [16]

Trotz seiner Stellung und seines edelmütigen Charakters begrüßte er immer als erstes die Kinder und respektierte ihre Anwesenheit und sagte immer: „Fünf Dinge werde ich bis zum Augenblick meines Todes nicht vergessen und mich niemals von ihnen entfernen; eines von diesen fünf ist die Begrüßung der Kinder, damit dies nach meinem Tod zu Brauch und Sitte wird. Die Menschen sollen dies als islamischen Brauch akzeptieren und als solchen auch praktizieren.“ [17]

Der Prophet war stets mit Kindern freundlich und vertrat die Meinung, wer mit Kindern zu tun hat, soll sich ihnen gegenüber wie ein Kind verhalten. Aus diesem Grund nahm er immer seine Enkelsöhne, Imam Hassan und Imam Hussayn (a.s.) auf seine Schultern und sagte zu ihnen: Ihr habt ein gutes Pferd und seid gute Reiter.“ [18]

Die Achtung vor den Frauen und das Wahrnehmen ihrer Rechte

Im Laufe der Geschichte wurden Frauen immer wieder unterdrückt, da falsche Bräuche und Sitten der Gesellschaft und die Unwissenheit der Menschen danach verlangten. Aber nach dem Erscheinen des Islam und da der Islam großen Wert auf die Rechte der Menschen, Frauen wie Männer, legte, kam es zur „Wiedergeburt“ der Frau und ihr wurde endlich der Wert zugeschrieben, der ihr auch gebührt.

Der Prophet Gottes führte den Frauen ihre gerechte Stellung so wie sie im Qur‘an beschrieben steht zu und hob ihr Ansehen in der Gesellschaft. Er rettete die Frauen vor falschen, billigen und belanglosen Vergnügungen, vor der Identitätslosigkeit, Demütigung, Beleidigung, Einschränkung und Skalverei. Damit wurden die Frauen auf gleiche Augenhöhe mit den Männern gehoben und unter Wahrung ihres wertvollen Wesens auf allen gesellschaftlichen Ebenen und im familiären Kreis gestärkt. Der Islam betrachtet Frauen nämlich gleichberechtigt zu Männern bezüglich des Lernens und der Teilnahme an Kunst und Kultur. Sie sollen ihren gesellschaftlichen Beitrag leisten können und zugleich volle Immunität genießen. Denn das Können von Frauen und Männern soll sich in ihrem Tun und Handeln gleichermaßen widerspiegeln.

Der Prophet bezeichnete die schlechte Behandlung der Frauen als Ursache für die Zerstörung des Familienlebens und die Vernichtung des Glücks innerhalb der Familie. Gutes Benehmen, sagt er, macht Gott zufrieden und bringt Gottes Hilfe mit sich. Er sagt: „Wenn jemand seine Familie und seine Kinder vernachlässigt und sie schlecht behandelt, wird ihm die Gnade Gottes versagt.“ Der erhabene Prophet sagte bei seiner Rückkehr von der letzten Pilgerfahrt nach Mekka, was später als sein Testament verstanden wurde, über die Ehefrauen: „Oh, ihr Menschen! Eure Frauen haben Recht auf euch et vise versa. Ich empfehle euch und sage euch als mein letzter Wille – seid gut und großzügig zu euren Frauen, denn sie sind wertvolle Geschenke Gottes in euren Händen. Gottes Gesetze haben sie für euch halal gemacht.“ [19]

Conclusio

Zweifelsohne kann man in diesem kurzen Beitrag nicht alle Dimensionen des Charakters des Propheten beschreiben. Das wäre so, als ob man ein Meer in einen Krug pressen wollte. Aber wir hoffen, dass diese kurze Zusammenfassung diejenigen, die nach der Wahrheit streben, zufrieden stellen und die Süße der Wahrheit sie glücklich stimmen wird. Wir hoffen, dass die Menschen die Ethik und Lebensweise des Propheten, des edelsten und erhabensten Menschen der Schöpfung, zum Vorbild nehmen und sich daran bereichern werden.

[1] Deylami, Irschadu l-Gulub, Bd. 2, S. 407. [2] Baharu l-Anwar, Bd. 16, S. 236. [3] Baharu l-Anwar, Bd. 16, S. 237. [4] Shaykh Saduq, Maniyu l-Akhbar, S. 83. [5] Shaykh Saduq, Maniyu l-Akhbar, S. 83. [6] Makarimu l-Akhlaq, Bd. 1, S. 25. [7] Mustadraku l-Wasa‘il, Bd. 2, S. 12. [8] Baharu l-Anwar, Bd. 72, S. 119. [9] Makarimu l-Akhlaq, Bd. 1, S. 15. [10] Managibu Abi Talib, Bd. 1, S. 147. [11] Miratu l-Uqul, Bd. 8, S. 209. [12] Dschami’u l-Sa’ada,Bd. 1, S. 363. [13] Dschami’u l-Sa’ada,Bd. 1, S. 363. [14] Tafsiru l-Dschalilayn, S. 94. [15] Nahdschu l-Balaqa, Hikmat, S. 162. [16] Wasa’il Al-Shia, Bd. 15, S. 195. [17] Shaykh Saduq, Khesal, Bd. 1, S. 246. [18] Wasa’il Al-Shia, Bd. 15., S. 121 [19] Ibn Husham; Sire, Bd. 4, S. 251.